Tierrate-Geschichte: Möpsi

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 19-01-2012

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Möpsi schaute links, schaute rechts, aber sie war nicht mehr da. Möpsi konnte ihr Glück gar nicht glauben! Eben hatte sie die Katze noch ganz laut ‘Miau’ rufen hören – und nun war sie nicht mehr zu hören und zu sehen.
Möpsi wagte sich weiter über den Platz. Eigentlich hatte Möpsi keine Angst vor Katzen. Aber wenn sie eine traf, gab es immer gleich Ärger: Die Katzen hatten immer Angst vor Möpsi – aber sie kannten eben auch keine … Und Möpsi wusste natürlich, dass sie eigentlich nicht in der Stadt wohnte. Kein Wunder also, dass es immer Ärger gab, wenn sie den weiten Weg vom Wald in die Stadt fand.
Möpsi musste dafür über eine Stunde laufen. Aber es lohnte sich immer.

Im Wald, wo Möpsi eigentlich lebte, war sie immer mit der ganzen Familie zusammen. Fast zehn Tiere waren sie. Im Wald fraß Möpsi vor allem Blätter und Wurzeln, hin und wieder mal eine Schnecke. Mais mochte Möpsi auch, oder Pilze. Aber wenn Möpsi in die Stadt kam, dann um noch viel tollere Dinge zu fressen. Was es bei den Menschen alles gab!

Möpsi schlich vorsichtig weiter. Es wurde langsam dunkel und die Menschen versteckten sich nun in ihren Höhlen, die sie über der Erde bauten.
Die Menschen hatten Tonnen, in denen sie Fressen auf die Straße stellten. Möpsi entdeckte die erste Tonne. Sie näherte sich vorsichtig, stellte sich auf die Hinterläufe, machte sich lang und schmiss die Tonne um: heraus fielen ganz viel Pappe und Papier. Möpsi war enttäuscht: „Ich fresse doch kein Papier! Igitti pfui“, grunzte sie.
Also schlich Möpsi vorsichtig weiter. Sie entdeckte eine neue Tonne und schmiss auch diese um. Es machte ziemlichen Krach, als die Tonne kippte. Möpsi schaute sich um, ob irgendjemand aus dem Haus gekommen war. Dann schob Möpsi vorsichtig den Deckel der Tonne aus dem Weg.
Ein paar Äpfel, eine Tüte mit Gummibärchen, eine Tütensuppe und eine Gurke fielen Möpsi vor die Füße.
„Juchu, eine Fress-Tonne“, freute sich Möpsi und wühlte mit ihrer Schnauze im Fressen.
Erst verspeiste Möpsi den Apfel, der war schön süß. Dann probierte sie die Gummibärchen. Was die komische Papiertüte zu bedeuten hatte, wusste Möpsi natürlich nicht.
„Die Menschen sind komisch“, dachte Möpsi: „Die fressen sogar Papier!“
Möpsi wühlte weiter. Sie zog mit der Schnauze den gesamten Inhalt der Mülltonne auf die Straße. Sie verteilte alles gleichmäßig: Möpsi wollte erst einmal alles anschauen, was in der Tonne drin war.
Möpsi fand Pizzareste, sogar einige Chips, eine Klopapierrolle und noch mehr Obst. Irgendetwas klebte am Fußboden der Tonne. Möpsi roch ganz genau, dass da noch etwas leckeres versteckt war. Möpsi kroch in die Tonne: was war das nur? Möpsi schnüffelte: das musste lecker sein!
Möpsi bekam das komische Ding mit den Zähnen zu fassen. Sie zog und zog. Plötzlich gab das Ding nach und Möpsi fiel scheppernd mit der Tonne um. Möpsi kullerte mit der Tonne über die Straße.
In dem Moment öffnete sich die Tür von der Menschenhöhle. Ein Mensch schrie: „Hans!!! Hans!! Komm schnell!! Da ist ein … in der Mülltonne!!!“
Möpsi erschreckte sich genauso vor den Menschen, wie die Menschen vor ihr.
Möpsi blieb nichts anderes übrig, als schnell wegzulaufen. Sie raste über die Straße, auf den kleinen Sandweg, über die Wiese, Richtung Wald. Möpsi schaute sich lieber nicht um, sondern lief einfach so schnell wie möglich in den Wald.
Es war ziemlich lange zu laufen und die ganze Zeit hielt Möpsi das komische Ding zwischen ihren Zähnen.

Erschöpft kam Möpsi bei ihrer Familie an. Sie spuckte das Ding aus, was da so schön gerochen hatte. Die anderen Tiere kamen zum Gucken, welchen Schatz Möpsi da mitgebracht hatte.
Möpsis Schwester lachte: „Ach Möpsi. Du armes …! Du hast eine ekelige, alte Schuhsohle mit Schuhcreme mitgebracht. Die kannst du aber nicht fressen!“
Möpsi beschaute das Ding von oben bis unten: „Stimmt! Das ekelige Ding fresse nicht mal ich!“

Frohes neues Jahr!!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 07-01-2012

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Hallo, ihr kleinen Mäuse!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr! Habt ihr an Silvester schön gefeiert?
Bei mir war es ganz gemütlich. Ich war an der Ostsee und habe, obwohl es geregnet hat, gegrillt!
Ich habe euch von diesem Ausflug sogar ein Foto mitgebracht:
Was meint ihr, was das ist? Eine Raupe oder ein Wurm? Das kleine Kerlchen war nur etwa zwei Zentimeter lang und herrlich grün. Ich bin mir gar nicht sicher, wo eigentlich vorne und wo hinten ist…

Was meint ihr?

Liebe Grüße von eurer Steffi

Der Himmel leuchtet so schööön!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Aus aller Welt, Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 31-12-2011

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Kiliposa schaute in den Himmel: immer wieder knallte es und wunderschöne Lichter leuchteten über den Himmel. Kiliposa trampelte vor lauter Aufregung. Sie sah Ella an und rief voller Begeisterung: “Ist das nicht schööööön? Der Himmel leuchtet!!!”
Ella erschreckte sich vor dem nächsten Knaller und hüpfte über die Straße.
Sonst durften die Tiere nie auf die Straße: immer nur in den Garten. Aber es war Silvester, kein Auto war unterwegs und die Menschen standen auch auf der Straße – warum also nicht auch die Tiere? Die Menschen wünschten sich ein glückliches neues Jahr und staunten in den Himmel.
Kiliposa verstand gar nicht, was es mit Silvester auf sich hatte. Aber die Sache mit dem Geknalle und dem leuchtenden Himmel: die gefiel ihr richtig gut!

***

Ihr kleinen Schnecken, ich wünsche euch ein wunderbares Jahr 2012! Habt ganz viel Spaß, tanzt und lacht und genießt das Leben! Ich wünsche euch, dass es euch immer gut geht, ihr gesund bleibt und ganz viel Spaß in der Schule habt!

Liebe Grüße von eurer Steffi

Weihnachten bei Kiliposa

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 24-12-2011

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Am 24. Dezember stand Kiliposa gerade mit den Alpakas und Ella gelangweilt im Stall, als sie es plötzlich laut knacken und knistern hörten.
Kiliposa war schon ein weng beleidigt, weil Weihnachten war und überhaupt gar nichts passierte.
Doch dann: das Knistern wurde lauter und auf einmal knackte es ganz laut. Als ob etwas zerbrochen war. Neugierig, aber auch ein wenig verängstigt, gingen Kiliposa und die Alpakas in den Garten. Ella war noch immer etwas ängstlich und traute sich nicht.
Forsch ging Kiliposa nun durch den Garten und um das Haus herum. Auf einmal wurde ihr ganz warm und heißer Wind kam ihr entgegen. Kiliposa erschrak: Feuer, da war Feuer! Die Alpakas hüpften vor Schreck und alle Tiere rannten so schnell es ging ums Haus und wieder in den Stall.

Ella machte große Augen: “Ist etwas passiert?”
Bärbel schnaubte: “Im Garten ist Feuer!”
“Oh je, was machen wir denn jetzt?”, schluchzte Gretchen.
Kiliposa schaute hilflos in die Runde: “Ich weiß auch nicht, aber wir müssen dem Herrchen Bescheid sagen!”
Bärbel und Gretchen nickten: “Stimmt. Kiliposa muss dem Herrchen Bescheid sagen.”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Warum denn ich? Nein, ich gehe nicht raus!”
Ella stampfte auf: “Dann gehe ich. Ich habe schon gesehen, wie schrecklich ein Feuer sein kann. Das darf hier nicht passieren!”
Kiliposa und die Alpakas blieben staunend stehen, als Ella den Stall verließ. Sie war ja so mutig!

Ella wanderte durch den Garten, Richtung Haus und dabei rief sie immer wieder laut “Iahh! Iiii-aaaaa-hh!”
Erst kam das Frauchen und schaute erstaunt. Doch Ella rief weiter: “IIIaaaah! I-aa-h!”
Dann kam das Herrchen – und er kam direkt vom Feuer! Ella wunderte sich.
Das Herrchen sah Ella an: “Ach, du kleines Eselchen! Was ist denn los? Hast du etwa Angst vor dem Feuer?” Ella rief noch einmal laut: “Iiiaa-aaa-h!”
Da nahm das Herrchen Ella am Fell und zog sie hinter das Haus. Da brannte, auf einer Stelle auf der Erde, ein Feuer. Drum herum lagen Steine und über dem Feuer hing ein Gitter. Ella schaute: das sah gar nicht so gefährlich aus.
“So, du kleiner Esel! Nun gehst du wieder in den Stall! Gegrillt wird erst heute Abend!” Das Herrchen gab Ella einen Klaps und Ella lief zurück zu Kiliposa und den Alpakas.
Die waren ganz aufgeregt: “Und, was ist mit dem Feuer?”, rief Bärbel.
Ella zog eine Schnute: “Ich glaube, das Herrchen möchte heute grillen. Deshalb ist da ein Feuer im Garten.”
Kiliposa staunte: “Es ist Winter und es ist Weihnachten: warum will das Herrchen heute grillen?”
Die Tiere machten es sich wieder gemütlich und warteten.

Aber es dauerte nicht lange, da fuhren Autos auf den Hof und Kinder mit ihren Familien hüpften heraus. Es waren die Kinder und Enkel vom Herrchen, die Tanten und Onkel und auch eine ganz alte Oma. Kiliposa, Ella und die Alpakas sahen sie am Stall vorbei zum Haus und in den Garten gehen.
Dann kam das Frauchen in den Stall: “Na, ihr Süßen? Heute ist Weihnachten! Kommt heraus! Wir wollen Weihnachten feiern!”
Kiliposa, die Alpakas und Ella stiefelten verunsichert hinter dem Frauchen hinterher. Sie sollten zum Feuer gehen?
Als die Tiere mit dem Frauchen um das Haus gingen, kamen gleich zwei Kinder auf die Tiere zugelaufen: Es waren Luise und Anna. Die kannten die Tiere schon: es waren die Enkelkinder. Und dann rochen die Tiere leckeres Essen. Es lagen Würstchen auf dem Grill über dem Feuer, außerdem Brot und Tomaten. Für die Tiere stand ein großer Korb mit Obst, Gemüse und Gräsern am Rand an einem Tisch. Auf dem Tisch standen Kekse und Kuchen, außerdem Becher und Gläser. Es sah herrlich aus. Die Tiere hatten nun gar keine Angst mehr – aber an das Feuer sind sie lieber trotzdem nicht heran gegangen.
Die Tiere und die Kinder fingen an, im Garten zu toben, die Familie grillte und dann fingen alle an, Weihnachtslieder zu singen.
Kiliposa staunte: es wurde tatächlich an Weihnacten gegrillt! Das war ja so seltsam! Aber es war auch ein riesen Spaß! So konnten sie alle zusammen feiern!
Bärbel und Gretchen waren begeistert: das waren eindeutig die schönsten Weihnachten ihres Lebens! Und Ella freute sich besonders, als Luise auf ihr Reiten wollte: was für ein wunderbarer Weihnachtsabend!

Schon Kekse gebacken?

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 21-12-2011

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Ihr kleinen Mäuse, habt ihr schon Weihnachtskekse gebacken? Hier ist mein Lieblingslied zum Kekse backen:

Leider habe ich kein besseres Video gefunden – aber das Lied ist doch einfach wunderbar, oder?
Habt ihr ein schöneres Video? Oder welche Lieder hört ihr, wenn ihr Weihnachtskekse backt?

So, ihr kleinen Mäuse: bald ist Weihnachten! Nur noch drei Mal schlafen :)

Liebe Grüße von eurer Steffi

Schönen 4. Advent!!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 18-12-2011

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Hallo ihr Hasen!

Ich wünsche euch einen herrlichen vierten Advent!
Gibt es bei euch Kuchen oder Kekse? Habt ihr eine Kerze auf dem Tisch? Bei mir gibt es heute noch Stollen und es ist alles ganz gemütlich.
Ich denke, Kiliposa, Ella und die Alpakas haben es auch schon schön nett und warm in ihrem Stall.

Hat es bei euch eigentlich schon geschneit? In Berlin ist es eher regnerisch und ein bisschen windig – noch nicht so richtig weihnachtlich. Aber nächste Woche: da ist es schon soweit! Dann kommt der Weihnachtsmann!

Darum lest ihr nächste Woche, wie Kiliposa mit ihrer Familie Weihnachten feiert. Lasst euch überraschen!

Bis dahin, liebe Grüße von eurer Steffi

Kiliposa und die Zimtsterne

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 04-12-2011

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Kiliposa schnupperte: die Luft war kalt und irgendwie roch es nach Schnee. Kiliposa wusste natürlich nicht, wie es riecht, wenn es bald schneit – aber irgendwie war sie sich trotzdem ganz sicher: es roch nach Schnee! Ganz klar!
Es war ja aber auch schon Dezember, die Menschen bereiteten ihr Weihnachtsfest vor und das Herrchen hatte eine Lichterkette in den Apfelbaum gehängt.
Gelangweilt wanderte Kiliposa weiter durch den Garten. Wenn es jetzt anfangen würde zu schneien: das wäre herrlich!
Kiliposa trabte Richtung Haus, als ihr ein leckerer Duft in die Nase stieg… Hhmm, lecker, das… ja, das waren Kekse! Plötzlich roch es gar nicht mehr nach Schnee! Jetzt roch es nur noch nach leckeren Keksen.
Kiliposa folgte dem Geruch und landete auf der Terasse hinter dem Haus vom Herrchen. Eigentlich durfte Kiliposa hier gar nicht hin. Aber eigentlich roch es da eben auch nicht nach leckeren Keksen!
Und dann entdeckte Kiliposa den vollen Teller mit den Keksen! Er stand auf einem kleinen Mauervorsprung und Kiliposa konnte ihr Glück gar nicht fassen.
Vorsichtig griff sie sich mit den Lippen einen kleinen Keks. Es war ein Stern mit einer kleinen, weißen Haube. Bedächtig kaute Kiliposa und sie war begeistert: das war ja so lecker! Aber warum stellte das Frauchen die Kekse auf die Terasse? Die Kekse waren noch ein bisschen warm und schmeckten überaus herrlich – warum wollten die Menschen die Kekse nicht?
Kiliposa wurde jetzt mutiger und schnappte sich ein paar mehr Kekse. Oh war das lecker!
Kiliposa konnte gar nicht aufhören zu naschen.
Doch dann kam plötzlich das Frauchen zur Tür hinaus. Sie schimpfte laut und fuchtelte mit den Armen. Erschreckt hüpfte Kiliposa über die Terasse. Es dauerte nur einen kleinen Augenblick, da hatte das Frauchen Kiliposa verscheucht, den Keksteller geschnappt und die Tür wieder zugeworfen: die Kekse hatte sie natürlich mitgenommen.
Kiliposa fühlte sich ein bisschen schlecht: die Kekse waren sooo lecker gewesen – aber die Menschen hatten sie wohl doch noch selbst essen wollen… Zu schade.
Ein bisschen schuldbewusst, aber trotzdem fröhlich wegen der leckeren Kekse, machte sich Kiliposa auf den Weg in den Stall: nach leckerem Essen soll mal schließlich ein Schläfchen machen!

Die Kuh auf der Weide

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 20-11-2011

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Kiliposa trappelte ungeduldig vor dem Stall. Sie wartete auf Bärbel und Gretchen. Die Drei wollten zusammen zu den Kühen und einfach mal ‘Hallo’ sagen.
“Nun macht mal schneller”, schimpfte Kiliposa.
Bärbel und Gretchen kamen aus dem Stall: “Geht doch schon los! Nu’ hetz doch nicht so!”
Kiliposa nickte und schon trabten die drei los. Über den Hof, durch den Garten, vorbei am Teich bis zur Weide. Dort standen seit neustem ganz viele Kühe. Kiliposa hatte sie neulich entdeckt – aber nun wollte Kiliposa sie eben gerne auch Kennenlernen.
Als Kiliposa und die Alpakas an der Weide ankamen, standen die Kühe alle auf einer Hälfte der Weide. Auf den linken Seite stand kein Tier – aber da lag eine Kuh.
Kiliposa ging vorsichtig näher: warum standen alle Kühe auf der rechten Seite und was war mit der Kuh auf der linken Hälfte. Schlief sie?
“Was ist da los?”, flüsterte Gretchen.
Kiliposa schaute verwirrt: “Ich weiß nicht. Sie sagen auch gar nichts. Sagen Kühe nicht sonst etwas? Sie sind ja nicht stumm!”
Bärbel nickte: “Irgendetwas ist komisch…”
Kiliposa ging dicht ans Gatter und sprach eine Kuh an: “Ist bei euch alles in Ordnung?”
Doch die Kuh antwortete nicht.
In dem Moment kam ein Auto mit einem Pferdehänger zur Weide gefahren. Mehrere Männer stiegen aus dem Auto aus. Kiliposa riss die Augen auf: die Männer gingen auf die Weide. Sie gingen direkt zu der Kuh, die lag und sich nicht mehr bewegt hatte.
Die Männer hatten eine Unterlage oder so etwas, wie eine dünne Matratze. Kiliposa konnte es nicht so gut erkennen. Da legten die Männer die Kuh drauf. Kiliposa staunte: die Kuh bewegte sich gar nicht mehr!

Die Männer zogen die Kuh auf der dünnen Matratze zum Pferdehänger und zogen sie dort hinein. Dann machten sie die Klappe zu, stiegen ins Auto und brausten wieder davon.
Kiliposa und die Alpakas standen stumm am Zaun der Weide.
Als das Auto verschwunden war, fingen die Kühe wieder an, über die Weide zu laufen.
Bärbel traute sich als erste, etwas zu sagen. Sie sprach eine Kuh an: “Was war denn bei euch los? Warum ist die Kuh abgeholt worden?”
Die Kuh schaute traurig: “Die Kuh hieß Petra und sie ist gestorben. Deshalb haben die Menschen sie abgeholt.” Die Kuh weinte leise.
Bärbel schluckte: “Die Kuh hieß Petra und sie war…” Bärbel schluckte: “Sie war tot?”
Die Kuh nickte.
“Oh je, das tut mir sehr leid!”, schniefte Kiliposa.
Kiliposa, Bärbel und Gretchen waren sehr traurig für die Kühe, dass Petra gestorben war.
Die Kuh schaute Bärbel an: “Petra war schon sehr alt.”
Kiliposa atmete tief ein: “Wollen wir ein Abschiedslied für sie singen?”
Die Kuh versuchte ein trauriges Lächeln: “Ja, wir sollten alle zusammen ein Abschiedslied für Petra singen.”
Die Kuh muhte laute und alle Kühe kamen zum Zaun. Die Kuh muhte wieder etwas und alle Kühe nickten. Dann fing die Kuh an zu singen. Kiliposa, Bärbel und Gretchen sangen mit: “Alles Gute, liebe Petra. Alles Gute, liebe Petra…” Es war sehr traurig – aber irgendwie auch schön, wie sie da alle zusammen standen.
Später, als Kiliposa und die Alpakas wieder im Stall waren, sagte Gretchen: “Wie traurig das alles ist! Aber schön, dass wir zusammen ein Abschiedslied gesungen haben!”
“Ja, das finde ich auch”, nickte Kiliposa.
Dann kam das Herrchen und brachte den Tieren frisches Obst und Heu.

Kiliposa als Buch?

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 06-11-2011

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Na, ihr kleinen Ameisenbärchen,

ich hoffe, bei euch ist alles fein?
Ich habe dieses Wochenende meine Wohnung aufgeräumt – und das war eine ganze Menge Arbeit!
Mögt ihr Zimmeraufräumen? Bestimmt nicht, oder? Mir macht es jedenfalls nicht so viel Spaß…
Was meint ihr: wie wäre ein Buch nur mit Geschichten von Kiliposa? Es gibt ja schon eine ganze Menge Abenteuer, die Kiliposa erlebt hat.
Und die anderen Tiere könnten in einem zweiten Buch gesammelt werden. Dann könntet ihr abends im Bett auch Geschichten von Kiliposa und ihren Freunden lesen. Was meint ihr?
Welche Geschichten sollten denn dann auf jeden Fall dabei sein?
Welche sind eure Lieblingsgeschichten?

Liebe Grüße von eurer Steffi und noch einen schönen Sonntag!

Aus dem Urlaub zurück

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Aus aller Welt, Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 29-10-2011

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Na, ihr kleinen Mäuse!

Ich war die letzte Woche in Barcelona, also in Spanien. Das war ganz herrlich, ich hatte sehr viel Spaß.
Und ich habe euch natürlich wie immer ein paar Fotos mitgebracht:

Sehr niedlich, oder? Der spazierte da einfach auf dem Fußweg herum!


Ich habe sie ganz oft zwitschern gehört, aber meist haben sie sich sehr gut versteckt.


Ich weiß leider nicht so genau, was für ein Vogel das überhaupt ist, aber Google hat gesagt, es sei ein Mönchsittich. Wisst ihr, ob das stimmt?


Ach ja: Katzen habe ich auch gesehen. Diese hier fand ich besonders toll. Sie war richtig riesig, mehrere Meter bestimmt. Verrückt, oder?

Soviel für heute: nun muss ich erstmal meinen Koffer auspacken!

Liebe Grüße von eurer Steffi