Tierrate-Geschichte: Möpsi

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 19-01-2012

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Möpsi schaute links, schaute rechts, aber sie war nicht mehr da. Möpsi konnte ihr Glück gar nicht glauben! Eben hatte sie die Katze noch ganz laut ‘Miau’ rufen hören – und nun war sie nicht mehr zu hören und zu sehen.
Möpsi wagte sich weiter über den Platz. Eigentlich hatte Möpsi keine Angst vor Katzen. Aber wenn sie eine traf, gab es immer gleich Ärger: Die Katzen hatten immer Angst vor Möpsi – aber sie kannten eben auch keine … Und Möpsi wusste natürlich, dass sie eigentlich nicht in der Stadt wohnte. Kein Wunder also, dass es immer Ärger gab, wenn sie den weiten Weg vom Wald in die Stadt fand.
Möpsi musste dafür über eine Stunde laufen. Aber es lohnte sich immer.

Im Wald, wo Möpsi eigentlich lebte, war sie immer mit der ganzen Familie zusammen. Fast zehn Tiere waren sie. Im Wald fraß Möpsi vor allem Blätter und Wurzeln, hin und wieder mal eine Schnecke. Mais mochte Möpsi auch, oder Pilze. Aber wenn Möpsi in die Stadt kam, dann um noch viel tollere Dinge zu fressen. Was es bei den Menschen alles gab!

Möpsi schlich vorsichtig weiter. Es wurde langsam dunkel und die Menschen versteckten sich nun in ihren Höhlen, die sie über der Erde bauten.
Die Menschen hatten Tonnen, in denen sie Fressen auf die Straße stellten. Möpsi entdeckte die erste Tonne. Sie näherte sich vorsichtig, stellte sich auf die Hinterläufe, machte sich lang und schmiss die Tonne um: heraus fielen ganz viel Pappe und Papier. Möpsi war enttäuscht: „Ich fresse doch kein Papier! Igitti pfui“, grunzte sie.
Also schlich Möpsi vorsichtig weiter. Sie entdeckte eine neue Tonne und schmiss auch diese um. Es machte ziemlichen Krach, als die Tonne kippte. Möpsi schaute sich um, ob irgendjemand aus dem Haus gekommen war. Dann schob Möpsi vorsichtig den Deckel der Tonne aus dem Weg.
Ein paar Äpfel, eine Tüte mit Gummibärchen, eine Tütensuppe und eine Gurke fielen Möpsi vor die Füße.
„Juchu, eine Fress-Tonne“, freute sich Möpsi und wühlte mit ihrer Schnauze im Fressen.
Erst verspeiste Möpsi den Apfel, der war schön süß. Dann probierte sie die Gummibärchen. Was die komische Papiertüte zu bedeuten hatte, wusste Möpsi natürlich nicht.
„Die Menschen sind komisch“, dachte Möpsi: „Die fressen sogar Papier!“
Möpsi wühlte weiter. Sie zog mit der Schnauze den gesamten Inhalt der Mülltonne auf die Straße. Sie verteilte alles gleichmäßig: Möpsi wollte erst einmal alles anschauen, was in der Tonne drin war.
Möpsi fand Pizzareste, sogar einige Chips, eine Klopapierrolle und noch mehr Obst. Irgendetwas klebte am Fußboden der Tonne. Möpsi roch ganz genau, dass da noch etwas leckeres versteckt war. Möpsi kroch in die Tonne: was war das nur? Möpsi schnüffelte: das musste lecker sein!
Möpsi bekam das komische Ding mit den Zähnen zu fassen. Sie zog und zog. Plötzlich gab das Ding nach und Möpsi fiel scheppernd mit der Tonne um. Möpsi kullerte mit der Tonne über die Straße.
In dem Moment öffnete sich die Tür von der Menschenhöhle. Ein Mensch schrie: „Hans!!! Hans!! Komm schnell!! Da ist ein … in der Mülltonne!!!“
Möpsi erschreckte sich genauso vor den Menschen, wie die Menschen vor ihr.
Möpsi blieb nichts anderes übrig, als schnell wegzulaufen. Sie raste über die Straße, auf den kleinen Sandweg, über die Wiese, Richtung Wald. Möpsi schaute sich lieber nicht um, sondern lief einfach so schnell wie möglich in den Wald.
Es war ziemlich lange zu laufen und die ganze Zeit hielt Möpsi das komische Ding zwischen ihren Zähnen.

Erschöpft kam Möpsi bei ihrer Familie an. Sie spuckte das Ding aus, was da so schön gerochen hatte. Die anderen Tiere kamen zum Gucken, welchen Schatz Möpsi da mitgebracht hatte.
Möpsis Schwester lachte: „Ach Möpsi. Du armes …! Du hast eine ekelige, alte Schuhsohle mit Schuhcreme mitgebracht. Die kannst du aber nicht fressen!“
Möpsi beschaute das Ding von oben bis unten: „Stimmt! Das ekelige Ding fresse nicht mal ich!“

Kiliposa und die Zimtsterne

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 04-12-2011

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Kiliposa schnupperte: die Luft war kalt und irgendwie roch es nach Schnee. Kiliposa wusste natürlich nicht, wie es riecht, wenn es bald schneit – aber irgendwie war sie sich trotzdem ganz sicher: es roch nach Schnee! Ganz klar!
Es war ja aber auch schon Dezember, die Menschen bereiteten ihr Weihnachtsfest vor und das Herrchen hatte eine Lichterkette in den Apfelbaum gehängt.
Gelangweilt wanderte Kiliposa weiter durch den Garten. Wenn es jetzt anfangen würde zu schneien: das wäre herrlich!
Kiliposa trabte Richtung Haus, als ihr ein leckerer Duft in die Nase stieg… Hhmm, lecker, das… ja, das waren Kekse! Plötzlich roch es gar nicht mehr nach Schnee! Jetzt roch es nur noch nach leckeren Keksen.
Kiliposa folgte dem Geruch und landete auf der Terasse hinter dem Haus vom Herrchen. Eigentlich durfte Kiliposa hier gar nicht hin. Aber eigentlich roch es da eben auch nicht nach leckeren Keksen!
Und dann entdeckte Kiliposa den vollen Teller mit den Keksen! Er stand auf einem kleinen Mauervorsprung und Kiliposa konnte ihr Glück gar nicht fassen.
Vorsichtig griff sie sich mit den Lippen einen kleinen Keks. Es war ein Stern mit einer kleinen, weißen Haube. Bedächtig kaute Kiliposa und sie war begeistert: das war ja so lecker! Aber warum stellte das Frauchen die Kekse auf die Terasse? Die Kekse waren noch ein bisschen warm und schmeckten überaus herrlich – warum wollten die Menschen die Kekse nicht?
Kiliposa wurde jetzt mutiger und schnappte sich ein paar mehr Kekse. Oh war das lecker!
Kiliposa konnte gar nicht aufhören zu naschen.
Doch dann kam plötzlich das Frauchen zur Tür hinaus. Sie schimpfte laut und fuchtelte mit den Armen. Erschreckt hüpfte Kiliposa über die Terasse. Es dauerte nur einen kleinen Augenblick, da hatte das Frauchen Kiliposa verscheucht, den Keksteller geschnappt und die Tür wieder zugeworfen: die Kekse hatte sie natürlich mitgenommen.
Kiliposa fühlte sich ein bisschen schlecht: die Kekse waren sooo lecker gewesen – aber die Menschen hatten sie wohl doch noch selbst essen wollen… Zu schade.
Ein bisschen schuldbewusst, aber trotzdem fröhlich wegen der leckeren Kekse, machte sich Kiliposa auf den Weg in den Stall: nach leckerem Essen soll mal schließlich ein Schläfchen machen!

Kiliposa als Buch?

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 06-11-2011

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Na, ihr kleinen Ameisenbärchen,

ich hoffe, bei euch ist alles fein?
Ich habe dieses Wochenende meine Wohnung aufgeräumt – und das war eine ganze Menge Arbeit!
Mögt ihr Zimmeraufräumen? Bestimmt nicht, oder? Mir macht es jedenfalls nicht so viel Spaß…
Was meint ihr: wie wäre ein Buch nur mit Geschichten von Kiliposa? Es gibt ja schon eine ganze Menge Abenteuer, die Kiliposa erlebt hat.
Und die anderen Tiere könnten in einem zweiten Buch gesammelt werden. Dann könntet ihr abends im Bett auch Geschichten von Kiliposa und ihren Freunden lesen. Was meint ihr?
Welche Geschichten sollten denn dann auf jeden Fall dabei sein?
Welche sind eure Lieblingsgeschichten?

Liebe Grüße von eurer Steffi und noch einen schönen Sonntag!

Neue Nachbarn!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 15-10-2011

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Als Kiliposa am Ende des Gartens angekommen war, traute sie ihren Augen nicht: da waren Tiere auf der Wiese hinter dem Garten! Da waren noch nie Tiere und nun waren es gleich ganz viele!
Sie waren braun und weiß, hatten eher ein kurzes Fell und eine dicke Nase – die noch dazu irgendwie nass aussah.
Kiliposa schaute auf die Wiese und versuchte, die Tiere zu zählen: “Eins, zwei, drei, fünf, sieben, zehn, vier…”
Ella gesellte zu Kiliposa und staunte ebenfalls über die neuen Nachbarn: “Kiliposa! Nach der drei kommt die vier, dann fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn!”
“Das weiß ich doch selbst!”, antwortete Kiliposa unwillig: “Aber wer sind die da?”
Ella hatte keine Ahnung: “Ich habe solch Tiere schon mal gesehen. Sie sind ungefährlich. Also die Mädchen, die Jungs können auch mal garstig sein. Aber sie ziemlich groß, wenn sie sich hinstellen.”
“Größer als ich?”, fragte Kiliposa.
“Ja, manchmal”, antwortete Ella.
“Hm, können sie keine Geräusche machen?”, fragte Kiliposa weiter.
“Doch, sie können ganz laut ‘MuuuhhMuhhh’ sagen”, erklärte Ella.
“Aber warum sagen sie jetzt nichts? Ich finde, die sind irgendwie langweilig!” Schimpfend zog Kiliposa davon: die neuen Nachbarn waren wirklich eine Enttäuschung!

***

So, ihr Hasen: habt ihr erraten, was für Tiere auf der Wiese eingezogen sind? Schaut mal hier!

Frottel

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 24-09-2011

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“An solch einem herrlichen Tag, da muss man einfach lange draußen bleiben”, dachte sich Frottel und hoppelte weiter durch den Garten. Er dachte gar nicht daran, in seinen kleinen Stall zu gehen.
Seine Familie hatte es sich dort längst bequem gemacht. Aber Frottel: nein, der wollte noch ein wenig diesen wunderbaren Tag genießen.
Frottel hoppelte über den Hof, vorbei am Hühnerstall, am Teich, wo ein Frosch quakte, bis zum Zaun. Hier kam Frottel nicht weiter. Er schaute durch die Löcher und wünschte, er wüsste, was wohl hinter dem Zaun lag.
Langsam wurde es dunkel und Frottel konnte dann ohnehin nicht mehr so gut schauen. Er hoppelte den Zaun entlang und legte sich dann hin. Frottel träumte, wie es wohl hinter dem Zaun weiter ging.
Es war so nett, so gemütlich, dass Frottel einschlief. Erst ein paar Stunden später wachte Frottel wieder auf. Es war inzwischen stockduster und Frottel konnte kaum noch etwas sehen. Vorsichtig streckte er sich.
“Hallo, ist hier jemand?”, fragte er vorsichtig. Doch keine Antwort, nichts passierte.
Frottel hoppelte vorsichtig los. Zum Glück kannte er den Garten ganz gut: seinen Stall würde er bestimmt auch im Dunkeln finden.
Doch je länger Frottel hoppelte, desto unsicherer wurde er. Musste hier nicht längst der Stall sein?
Frottel war schon ein wenig verzweifelt: was sollte er jetzt machen?
Er konnte so schlecht sehen im Dunkeln und hatte richtig Angst. Auf einmal hörte Frottel es rascheln. Erschreckt blieb er sitzen: was war das?
Wieder raschelte es. Frottel strengte seine Augen an: wo kam das Geräusch nur her?
Und dann sah er es: es war ein anderes Tier im Garten! Frottel erschrak: das Tier kam direkt auf ihn zu!
“Wer bist du?”, fragte das kleine Tier.
Frottel war starr vor Angst.
“Ich bin ein Igel, und du?”, fragte das Tier weiter.
“Ich habe mich verlaufen”, antwortete Frottel.
Der Igel nickte: “Wo willst du denn hin?”
“Na in meinen Stall! Ich bin hier draußen eingeschlafen. Nun ist es ganz dunkel und finde nicht nach Hause”, schluchzte Frottel jetzt.
“Das ist doch kein Problem! Ich kann ganz herrlich sehen im Dunkeln! Ich gehe mal vor”, antwortete der Igel vergnügt.
“Vielen, vielen Dank!”, flüsterte Frottel und hoppelte hinter dem Igel hinterher. Hören konnte Frottel ja ganz gut, aber das mit dem gucken… Erstrecht im Dunkeln!
Es dauerte nicht lange, da standen der Igel und Frottel vor Frottels Stall: “Siehst du, kein Problem!”, freute der Igel sich.
“Wer bist du denn nun?”, fragte der Igel nun noch einmal.
“Ich bin Frottel, das …!”, antwortete Frottel.
Der Igel nickte und verschwand mit lautem Geraschel im Gebüsch.

***

Habt ihr es erraten? Was für ein Tier ist Frottel?

Ella und der Regenbogen

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 22-08-2011

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Hey ihr kleinen Mäuse,

wisst ihr, was ein Regenbogen ist? Wo fängt ein Regenbogen eigentlich an? Habt ihr das schon mal gesehen? Ella sucht in der nächsten Geschichte nicht den Anfang vom Regenbogen – sondern das Ende. Glaubt ihr nicht?

***

Ella schaute durch die Tür des Stalls. Sie war zum Glück offen und die Tiere konnten sich in den trockenen Stall stellen. Eben war noch herrliches Wetter gewesen und nun regnete es wie verrückt. Ganz plötzlich hatte es angefangen und die Tiere hatten sich schnell im Stall untergestellt. Nun schaute Ella hinaus und jammerte: “Doofer Regen, doofer Regen.”
Kiliposa nickte zustimmend. Den beiden Alpakas war das Wetter egal: sie kuschelten sich gemütlich ins Stroh.
Ella schaute weiter angestrengend in den Regen: “Ich glaube, ich sehe da hinten schon wieder Sonne. Ganz sicher sogar”, sagte sie begeistert.
Kiliposa streckte den Hals, um etwas zu sehen: “Wo ist denn da bitte Sonne?”, fragte sie.
Ella wackelte mit dem Kopf: “Na da hinten, kuck doch!”
Kiliposa schüttelte unwillig den Kopf und legte sich ebenfalls ins Stroh.
Doch Ella blieb an der Tür stehen und schaute weiter in den Regen. Und tatsächlich: ganz langsam waren ein paar Sonnenstrahlen zu sehen. “Siehst du? Siehst du? Sonne!”, sagte Ella triumphierend zu Kiliposa. Doch die schaute nicht einmal.
Ella schaute weiter. Die Sonne kam immer mehr zum Vorschein und plötzlich war ein wunderschöner Regenbogen zu sehen. “Ein Regenbogen, ein Regenbogen! Kiliposa, schau mal!”, rief Ella begeistert.
Nun kam Kiliposa doch zum gucken.
“Wow, der ist aber schön”, staunte nun auch Kiliposa. Ella und Kiliposa standen in der Stalltür und sagten kein Wort mehr. Sie schauten den Regenbogen an und fanden ihn einfach wunderschön.
Bald hörte es auf zu regnen und Ella und Kiliposa gingen wieder aus dem Stall in den Garten.
Langsam verblasste der Regenbogen und war kaum noch zu sehen: “Oh nein, gleich ist weg!”, rief Kiliposa.
“Wir können ihn doch suchen! Irgendwo muss der Regenbogen ja zu Ende sein! Da gehen wir hin!”, antwortete Ella.
Kiliposa schaute erstaunt: “Warum sollen wir zum Ende vom Regenbogen gehen?”
Ella antwortete: “Na ganz einfach. Da wo der Regenbogen zu Ende ist, ist er jetzt wahrscheinlich eingerollt oder so.”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Wer sagt denn so einen Quatsch? Wenn der Regenbogen weg ist, dann ist er weg. Und dann ist er nicht eingerollt!”
Ella guckte enttäuscht: “Aber wo ist er hin? Er muss doch jetzt irgendwo sein. Warum soll er nicht eingerollt sein? Vielleicht ist er in einer Kiste, oder so.”
Kiliposa schüttelte wieder den Kopf: “Nein, nein, nein! Der Regenbogen ist jetzt weg. Er ist ja nur da, wenn Regen und Sonne auf einmal da sind. Wenn der Regen weg ist, dann ist auch der Regenbogen weg!”
Ella war enttäuscht. Nun war der Regenbogen also einfach weg – nur weil es nicht mehr regnete! Wer hätte das gedacht: der doofe Regen machte die schönen Regenbogen! Fast hoffte Ella, dass es schnell wieder doofen Regen geben würde…

Tierische Sommerferien!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 07-08-2011

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Ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr habt schöne Sommerferien und erholt euch von der Schule und unternehmt ein paar Ausflüge! Vielleicht fahrt ihr ja sogar in den Urlaub – oder Oma, Opa besuchen…
Für Kiliposa, die Alpakas und Ella ist natürlich jeder Tag wie Ferien. Aber wenn die Kinder Ferien haben, dann können die Vier mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Und das ist dann auch wie Urlaub. Dann kann man Ball spielen, oder an den Strand fahren. Man kann schwimmen gehen und manchmal machen die Kinder eine Fahrrad-Tour und die Tiere laufen hinterher. Das ist ein lustiges Bild!
Neulich haben alle zusammen Seilspringen gespielt. Das war witzig. Ella war am geschicktesten. Hinterher haben sie Gummi-Twist gespielt. Kiliposa wollte unbedingt dabei sein. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, was passiert, wenn ein Kamel Gummi-Twist spielen möchte, oder? Das war ein Chaos! Alle vier Beine waren mit dem Gummi verwickelt, das um die Gartenstühle gewickelt war…

Ich habe euch übrigens zwei Tiere von meinem Urlaub an der Ostsee mitgebracht:

Erkennt ihr das Tier? Es ist eine braune Erdkröte, die sich in die Erde eingegraben hat.

Dieser Grashüpfer saß auf unserer Terasse: er war ziemlich groß, bestimmt fünf oder sechs Zentimeter.

Habt ihr schöne Tierbilder aus dem Urlaub für Kiliposas Freunde?
Ich wünsche euch noch schöne Ferien,
liebe Grüße von eurer Steffi

Teil 3: Auf der Suche nach Ella

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 17-07-2011

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Kiliposa schaute durch den Stall. Ella war nicht da.
Kiliposa verließ ihren Stall und ging über den Hof vor dem Haus – doch da war Ella auch nicht. Also ging Kiliposa um das ganze Haus herum und suchte. Doch auch da: keine Spur von Ella.
Enttäuscht ging Kiliposa zurück in den Stall und weckte die Alpakas: “Aufwachen! Los! Ist schon hell, wacht auf! Ella ist weg!”
Gretchen machte langsam die Augen auf: “Wie, Ella ist weg? Gestern abend war sie doch noch da.”
Bärbel schaute nun ebenfalls: “Und wo soll Ella hin sein?”
Kiliposa schüttelte ungeduldig den Kopf: “Woher soll ich das bitte wissen? Wenn sie plötzlich vor der Tür stehen kann, dann kann sie auch plötzlich wieder weg sein!”
Kiliposa stampfte auf: “Vielleicht ist sie ein Zauberesel und hat sich weggezaubt. Deshalb redet sie auch nicht. Zauberesel können nämlich nicht reden!”
Bärbel stand auf und schüttelte sich: “Warum sollte Ella ein Zauberesel sein? Und warum sollte sie nicht reden, weil sie ein Zauberesel ist?”
Gretchen antwortete genervt: “Kiliposa! Was ist das denn für ein Quatsch? Es gibt doch keine Zauberesel! Ich weiß auch nicht wo Ella ist. Aber ich glaube, sie wird schon wieder auftauchen. Und zaubern kann sie bestimmt nicht!”
Kiliposa antwortete schnippisch: “Hach, ihr werdet schon sehen!”
“Ja, wir werden sehen!”, antwortete Gretchen kichernd. Sie schaute in den Hof, wo das Herrchen gerade Ella aus dem Anhänger vom Auto ließ.
“Was gibt es denn da zu kichern?”, fragte Kiliposa garstig.
“Na, dann dreh dich mal um!”, lachte Gretchen weiter.
Kiliposa drehte sich zur Stalltür und schaute heraus. Tatsächlich: da stand Ella! Sie hatte ganz kurzes Fell. Sie war geschoren worden, weil ihr Fell so verklettet war!
Kiliposa flitzte in den Hof: “Ella! Ich bin so froh! Ich dachte schon, du wärst verzaubert worden!”

Teil 2: Ella zieht ein

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 10-07-2011

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“Du hast recht. Ella ist auf jeden Fall unterernährt. Wo hast du sie denn her?”, fragte der fremde Mann.
Das Herrchen antwortete: “Ich habe sie vom alten Hof am Stadtrand. Weißt du? Da wo früher der Zirkus im Winter gewohnt hat. Da sind noch mehr Tiere. Ich habe auch schon bei der Stadt angerufen und mich beschwert. Den Esel habe ich einfach mitgenommen, er sah am schlimmsten aus.”
Der fremde Mann schüttelte den Kopf: “Warum tut man den Tieren das bloß an!”
Kiliposa, Gretchen und Bärbel standen stumm am Rand und schauten zu, wie das Herrchen sich unterhielt. Der Esel Ella fraß weiter das Heu. Ella schaute nicht hoch und fraß ganz langsam weiter. Sie kaute sehr langsam. Kiliposa fand das sehr seltsam: wenn sie etwas zu fressen bekam, dann futterte sie immer ganz schnell los. Es dauerte schließlich nicht lange und es gab Nachschub.

“Na gut, ich werde Ella mal genauer untersuchen. Kann ich in den Stall mit ihr gehen?”, fragte der fremde Mann.
Das Herrchen nickte. Dann sagte er zu Kiliposa und den Alpakas: “So, der Tierarzt untersucht jetzt Ella. Ihr müsst erstmal im Garten bleiben, damit ihr im Stall nicht im Weg rumsteht.”
Das Herrchen ging ins Haus, der fremde Mann, der wohl der Tierarzt war, und Ella gingen in den Stall und die Alpakas gingen mit Kiliposa in den Garten. Hier gab es ja nun nichts mehr zu gucken.
Es dauerte den ganzen Nachmittag, bis Kilipoasa und die Alpakas wieder in ihen Stall durften. Ella wartete dort schon. Sofort fing Kiliposa an, Ella auszufragen: “Wo kommst du her? Warum bist du so dünn? Hast du nichts zu fressen bekommen? Wohnst du jetzt hier?”
Doch Ella antwortete nicht. Sie schaute nur stumm und legte sich dann in eine Ecke. Sie rollte sich so gut es ging ein und schlief dann.
“Hm, das ist ja jetzt schade. Ich wollte mich so gerne unterhalten”, flüsterte Kiliposa.
“Aber ich glaube, die Menschen waren sehr gemein zu Ella. Sie hat doch ziemlich Angst und ist ziemlich verhungert.”
Die beiden Alpakas nickten. Das war wirklich sehr traurig. Auch Kiliposa und Gretchen und Bärbel schliefen jetzt.
Als sie am nächsten Morgen wach wurden, war Ella weg.

Wo ist Ella hin? Wie geht es wohl weiter?
… Fortsetzung folgt

Berta beim Friseur

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 15-05-2011

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Ihr Lieben,

heute gibt es eie neue Geschichte, sie handelt von Berta – und Berta erzählt sie selbst. Jetzt müsst ihr nun noch raten, was für ein Tier Berta ist!

Also los:

“Endlich ist dieser schreckliche Winter vorbei und das Leben kann beginnen. Ich bin ja so froh, wenn erst die Sonne scheint!
Die ersten Blumen blühen auch schon. Gestern war ich auf einem Balkon: der war ein Paradies! Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte: ich hätte nicht geglaubt, dass es soetwas gibt!
Dicht an dicht standen die Blumentöpfe, überall frische Blüten und Blätter zum Pause machen, herrlich.
Aber gut: es ist natürlich nicht alles schön im Frühling. Es regnet oft, es gibt noch kein Obst (vorher müssen ja auch die Blüten erst bestäubt werden…) und man hat ein dickeres Fell.
Ich sehe ganz zerrupft aus, meine Streifen stehen kreuz und quer ab und behindern mich beim Fliegen. Naja: und hübsch ist das natürlich auch nicht.
Was also tun? Friseur! Ich muss zum Friseur!
Ich finde mich an sich ja ganz attraktiv. Ich mag meine Streifen, meine Flügel, sogar meinen Rüssel – der ist ganz schlank und relativ kurz und zart. Aber meine Haare! Also nix wie zum Friseur! Damit ich eine schöne … bin!

***

Als ich beim Friseur ankomme, fallen die Mitarbeiterinnen fast in Ohnmacht als sie mich sehen. Ich schwöre, sie waren richtig schockiert über meine Haare!
Ich muss also niemanden lang überzeugen: eine neue Frisur musste her. Was schickes sportliches. Aber nicht zu kurz, ich will ja nicht frieren.
Es hat gar nicht lange gedauert, da war der neue Schnitt schon fertig und ich sah tip-top aus.
Nichts wie raus hier und ab in die Sonne. Begeistert schwang ich die Flügel und flog ein wenig gen Himmel und dann ab auf die Wiese – ich musste ja schließlich auch arbeiten. Aber ich bin mir sicher: wenn ich heute Abend in mein Nest zurück kehre und die anderen mich sehen: die werden Augen machen. So eine schöne … haben die bestimmt lange nicht gesehen!”

Na, was meint ihr? Welches Tier ist hier so eitel und düst direkt zum Friseur?

Liebe Grüße von eurer Steffi

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