Schon Kekse gebacken?

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 21-12-2011

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Ihr kleinen Mäuse, habt ihr schon Weihnachtskekse gebacken? Hier ist mein Lieblingslied zum Kekse backen:

Leider habe ich kein besseres Video gefunden – aber das Lied ist doch einfach wunderbar, oder?
Habt ihr ein schöneres Video? Oder welche Lieder hört ihr, wenn ihr Weihnachtskekse backt?

So, ihr kleinen Mäuse: bald ist Weihnachten! Nur noch drei Mal schlafen :)

Liebe Grüße von eurer Steffi

Schönen 4. Advent!!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 18-12-2011

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Hallo ihr Hasen!

Ich wünsche euch einen herrlichen vierten Advent!
Gibt es bei euch Kuchen oder Kekse? Habt ihr eine Kerze auf dem Tisch? Bei mir gibt es heute noch Stollen und es ist alles ganz gemütlich.
Ich denke, Kiliposa, Ella und die Alpakas haben es auch schon schön nett und warm in ihrem Stall.

Hat es bei euch eigentlich schon geschneit? In Berlin ist es eher regnerisch und ein bisschen windig – noch nicht so richtig weihnachtlich. Aber nächste Woche: da ist es schon soweit! Dann kommt der Weihnachtsmann!

Darum lest ihr nächste Woche, wie Kiliposa mit ihrer Familie Weihnachten feiert. Lasst euch überraschen!

Bis dahin, liebe Grüße von eurer Steffi

Die Kuh auf der Weide

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 20-11-2011

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Kiliposa trappelte ungeduldig vor dem Stall. Sie wartete auf Bärbel und Gretchen. Die Drei wollten zusammen zu den Kühen und einfach mal ‘Hallo’ sagen.
“Nun macht mal schneller”, schimpfte Kiliposa.
Bärbel und Gretchen kamen aus dem Stall: “Geht doch schon los! Nu’ hetz doch nicht so!”
Kiliposa nickte und schon trabten die drei los. Über den Hof, durch den Garten, vorbei am Teich bis zur Weide. Dort standen seit neustem ganz viele Kühe. Kiliposa hatte sie neulich entdeckt – aber nun wollte Kiliposa sie eben gerne auch Kennenlernen.
Als Kiliposa und die Alpakas an der Weide ankamen, standen die Kühe alle auf einer Hälfte der Weide. Auf den linken Seite stand kein Tier – aber da lag eine Kuh.
Kiliposa ging vorsichtig näher: warum standen alle Kühe auf der rechten Seite und was war mit der Kuh auf der linken Hälfte. Schlief sie?
“Was ist da los?”, flüsterte Gretchen.
Kiliposa schaute verwirrt: “Ich weiß nicht. Sie sagen auch gar nichts. Sagen Kühe nicht sonst etwas? Sie sind ja nicht stumm!”
Bärbel nickte: “Irgendetwas ist komisch…”
Kiliposa ging dicht ans Gatter und sprach eine Kuh an: “Ist bei euch alles in Ordnung?”
Doch die Kuh antwortete nicht.
In dem Moment kam ein Auto mit einem Pferdehänger zur Weide gefahren. Mehrere Männer stiegen aus dem Auto aus. Kiliposa riss die Augen auf: die Männer gingen auf die Weide. Sie gingen direkt zu der Kuh, die lag und sich nicht mehr bewegt hatte.
Die Männer hatten eine Unterlage oder so etwas, wie eine dünne Matratze. Kiliposa konnte es nicht so gut erkennen. Da legten die Männer die Kuh drauf. Kiliposa staunte: die Kuh bewegte sich gar nicht mehr!

Die Männer zogen die Kuh auf der dünnen Matratze zum Pferdehänger und zogen sie dort hinein. Dann machten sie die Klappe zu, stiegen ins Auto und brausten wieder davon.
Kiliposa und die Alpakas standen stumm am Zaun der Weide.
Als das Auto verschwunden war, fingen die Kühe wieder an, über die Weide zu laufen.
Bärbel traute sich als erste, etwas zu sagen. Sie sprach eine Kuh an: “Was war denn bei euch los? Warum ist die Kuh abgeholt worden?”
Die Kuh schaute traurig: “Die Kuh hieß Petra und sie ist gestorben. Deshalb haben die Menschen sie abgeholt.” Die Kuh weinte leise.
Bärbel schluckte: “Die Kuh hieß Petra und sie war…” Bärbel schluckte: “Sie war tot?”
Die Kuh nickte.
“Oh je, das tut mir sehr leid!”, schniefte Kiliposa.
Kiliposa, Bärbel und Gretchen waren sehr traurig für die Kühe, dass Petra gestorben war.
Die Kuh schaute Bärbel an: “Petra war schon sehr alt.”
Kiliposa atmete tief ein: “Wollen wir ein Abschiedslied für sie singen?”
Die Kuh versuchte ein trauriges Lächeln: “Ja, wir sollten alle zusammen ein Abschiedslied für Petra singen.”
Die Kuh muhte laute und alle Kühe kamen zum Zaun. Die Kuh muhte wieder etwas und alle Kühe nickten. Dann fing die Kuh an zu singen. Kiliposa, Bärbel und Gretchen sangen mit: “Alles Gute, liebe Petra. Alles Gute, liebe Petra…” Es war sehr traurig – aber irgendwie auch schön, wie sie da alle zusammen standen.
Später, als Kiliposa und die Alpakas wieder im Stall waren, sagte Gretchen: “Wie traurig das alles ist! Aber schön, dass wir zusammen ein Abschiedslied gesungen haben!”
“Ja, das finde ich auch”, nickte Kiliposa.
Dann kam das Herrchen und brachte den Tieren frisches Obst und Heu.

Kiliposa als Buch?

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 06-11-2011

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Na, ihr kleinen Ameisenbärchen,

ich hoffe, bei euch ist alles fein?
Ich habe dieses Wochenende meine Wohnung aufgeräumt – und das war eine ganze Menge Arbeit!
Mögt ihr Zimmeraufräumen? Bestimmt nicht, oder? Mir macht es jedenfalls nicht so viel Spaß…
Was meint ihr: wie wäre ein Buch nur mit Geschichten von Kiliposa? Es gibt ja schon eine ganze Menge Abenteuer, die Kiliposa erlebt hat.
Und die anderen Tiere könnten in einem zweiten Buch gesammelt werden. Dann könntet ihr abends im Bett auch Geschichten von Kiliposa und ihren Freunden lesen. Was meint ihr?
Welche Geschichten sollten denn dann auf jeden Fall dabei sein?
Welche sind eure Lieblingsgeschichten?

Liebe Grüße von eurer Steffi und noch einen schönen Sonntag!

Aus dem Urlaub zurück

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Aus aller Welt, Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 29-10-2011

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Na, ihr kleinen Mäuse!

Ich war die letzte Woche in Barcelona, also in Spanien. Das war ganz herrlich, ich hatte sehr viel Spaß.
Und ich habe euch natürlich wie immer ein paar Fotos mitgebracht:

Sehr niedlich, oder? Der spazierte da einfach auf dem Fußweg herum!


Ich habe sie ganz oft zwitschern gehört, aber meist haben sie sich sehr gut versteckt.


Ich weiß leider nicht so genau, was für ein Vogel das überhaupt ist, aber Google hat gesagt, es sei ein Mönchsittich. Wisst ihr, ob das stimmt?


Ach ja: Katzen habe ich auch gesehen. Diese hier fand ich besonders toll. Sie war richtig riesig, mehrere Meter bestimmt. Verrückt, oder?

Soviel für heute: nun muss ich erstmal meinen Koffer auspacken!

Liebe Grüße von eurer Steffi

Neue Nachbarn!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 15-10-2011

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Als Kiliposa am Ende des Gartens angekommen war, traute sie ihren Augen nicht: da waren Tiere auf der Wiese hinter dem Garten! Da waren noch nie Tiere und nun waren es gleich ganz viele!
Sie waren braun und weiß, hatten eher ein kurzes Fell und eine dicke Nase – die noch dazu irgendwie nass aussah.
Kiliposa schaute auf die Wiese und versuchte, die Tiere zu zählen: “Eins, zwei, drei, fünf, sieben, zehn, vier…”
Ella gesellte zu Kiliposa und staunte ebenfalls über die neuen Nachbarn: “Kiliposa! Nach der drei kommt die vier, dann fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn!”
“Das weiß ich doch selbst!”, antwortete Kiliposa unwillig: “Aber wer sind die da?”
Ella hatte keine Ahnung: “Ich habe solch Tiere schon mal gesehen. Sie sind ungefährlich. Also die Mädchen, die Jungs können auch mal garstig sein. Aber sie ziemlich groß, wenn sie sich hinstellen.”
“Größer als ich?”, fragte Kiliposa.
“Ja, manchmal”, antwortete Ella.
“Hm, können sie keine Geräusche machen?”, fragte Kiliposa weiter.
“Doch, sie können ganz laut ‘MuuuhhMuhhh’ sagen”, erklärte Ella.
“Aber warum sagen sie jetzt nichts? Ich finde, die sind irgendwie langweilig!” Schimpfend zog Kiliposa davon: die neuen Nachbarn waren wirklich eine Enttäuschung!

***

So, ihr Hasen: habt ihr erraten, was für Tiere auf der Wiese eingezogen sind? Schaut mal hier!

Kiliposa und der Fliegenpilz

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 09-10-2011

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Es war ein sonniger Herbsttag und Kiliposa wanderte gemütlich durch den Garten. Die Sonne schien und die Büsche waren voll mit Spinnenweben: der Sommer war nun vorbei und es war nachts ziemlich kalt.
Plötzlich entdeckte Kiliposa einen großen Pilz. Er war rot und hatte weiße Punkte. Kiliposa staunte: der Pilz war wirklich groß und Kiliposa fand ihn auch ganz hübsch.
Kiliposa marschierte um den Pilz herum und bestaunte ihn. Sie überlegte: ob man ihn wohl essen konnte? Schließlich sah er ganz lecker aus. Kiliposa träumte.
In dem Moment kam Bärbel, das Alpaka, auf Kiliposa zu.
“Huhu, Kiliposa!”, rief Bärbel.
“Guck mal! Guck mal, ein großer, hübscher Pilz!”, rief Kiliposa.
Bärbel schaute: “Oh Schreck!”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Was ist denn?”
Bärbel schaute besorgt: “Aber Kiliposa! Das ist ein Fliegenpilz! Fliegenpilze sind giftig! Du kannst ihn auf gar keinen Fall fressen!”
Empört antwortete Kiliposa: “Der ist so hübsch! Den hätte ich doch nicht gegessen!”
Bärbel nickte: “Er ist hübsch. Aber das Rot ist eine Warnfarbe. Es warnt davor, den Pilz zu fressen!”
Enttäuscht wanderte Kiliposa weiter durch den Garten. Wer hätte das gedacht? So hübsch, und doch so gefährlich!
Am Abend ging Kiliposa noch einmal zum Fliegenpilz, um ihn sich anzuschauen. Doch jetzt, wo Kiliposa wusste, dass der Pilz so giftig war, da fand sie ihn gar nicht mehr so hübsch. Eigentlich war es schon fast gemeint vom Pilz: erst machte er sich so hübsch, dann war er so gemein!


Ihr kleinen Elefantenrüssel,

so ein Fliegenpilz ist schon ganz hübsch, was? Aber er ist sehr giftig, man darf ihn auf gar keinen Fall essen. Auch der Mensch nicht. Kiliposa hat ja nochmal Glück gehabt, dass Bärbel vorbei gekommen ist und so genau Bescheid wusste.

Liebe Grüße von eurer Steffi

Die ist aber haarig!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 26-09-2011

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Ihr kleinen Hüpfer,

schaut euch die mal an:

Die ist mir neulich in Magdeburg begegnet. Sie war gerade auf dem Fahrradweg unterwegs – womöglich wollte sie gerade zum Shoppen, oder zum Friseur!

Herrlich, oder?
Liebe Grüße von eurer Steffi

Weltkindertag

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 18-09-2011

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Ihr lieben Hasen,

am 20. September ist in Deutschland Weltkindertag: da steht ihr einen Tag im Mittelpunkt. Wisst ihr, was der Weltkindertag ist? Der ist schon richtig alt: Am 21. September 1954 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nation beschlossen: wir brauchen einen Tag nur für die Kinder und ihre Rechte. Wisst ihr, wer die Vereinten Nationen sind? Das ist quasi ein Bündnis, wie ein großes Team, aus den verschiedenen Staaten auf der ganzen Welt. Am Anfang waren nur 40 Länder dabei, heute sindves 145! Schwer vorzustellen, oder? In 145 Ländern auf der ganzen Welt wird im September Weltkindertag gefeiert! Ganz am Anfang, also 1954, wurden diese drei Ziele festgelegt.

  • Einsatz für die Rechte der Kinder
  • Förderung der Freundschaft unter den Kindern und Jugendlichen
  • Einmal im Jahr sollten sich die Regierungen öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen Unicef zu unterstützen.

Aber wisst ihr eigentlich, welches eure Rechte sind? Ich jedenfalls wünsche euch folgendes:
Ich wünsche euch, dass ihr immer genug zu essen und zu trinken habt! Dass ihr eine nette und liebevolle Familie habt und ihr die Ängste und Sorgen, die man ja mal haben kann, dort immer besprechen und erzählen könnt. Ich wünsche euch auch gute Lehrer, denn eure Bildung ist wichtig. Aber vor allem wünsche ich euch, dass ihr mit Respekt behandelt werdet! Wenn ihr ‘Nein’ sagt, dann heißt das auch nein! Wenn ihr etwas zu sagen habt, dann sollt ihr auch gehört werden. Ihr sollt immer wissen und fühlen, was für wertvolle kleine Menschen ihr seid – das wünsche ich euch von ganzem Herzen.

Deshalb wünsche ich mir, dass ihr am 20. September feiert!

Ganz liebe Grüße,
eure Steffi

Ach ja: wollt ihr mehr Informationen? Dann schaut mal hier: http://www.weltkindertag.de/neu/

Endlich spricht Ella

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 11-09-2011

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Die ersten drei Tage sagte Ella kein Wort. Kiliposa konnte sich gar nicht vorstellen, auch nur drei Stunden nicht zu reden. Aber Ella schwieg ganze drei Tage.
Kiliposa sprach sie hin und wieder an: “Ella, wie geht es dir heute?” oder “Ella, möchtest du auch noch etwas fressen?”, aber es kam keine Antwort.
Die beiden Alpakas bestaunten Ella nur stumm.
Nach drei Tagen, die Ella stumm geblieben war, schlug Kiliposa vor, im Garten fangen zu spielen. Es war nach einigen Regentagen wieder herrlicher Sonnenschein und Kiliposa war ganz ungeduldig, in den Garten zu kommen und ein wenig zu toben.
“Was meinst du, mit fangen spielen?”, fragte Ella plötzlich. Kiliposa drehte sich mit Schwung zu Ella um, die sich ein wenig erschrak.
“Na toben. Im Garten. Du kannst ja doch sprechen! Wie herrlich!”, rief Kiliposa laut aus.
Ella überlegte kurz und fragte dann nach: “Wie meinst du das? Im Garten?”
Kiliposa nickte: “Sicher. Hier drinnen kann man sich ja nicht wirklich bewegen! Im Garten ist viel Platz.”
Ella nickte stumm.
Es dauerte nicht lange, da kam das Herrchen zum Stall. Er öffnete weit die Türen und begrüßte seine Tiere: “Na, habt ihr schon das herrliche Wetter gesehen? Sonnenschein!”
Dann drehte er sich um und ging zur Scheune, um etwas Heu zu holen. Die Tür vom Stall blieb natürlich offen stehen. Ella rühte sich nicht vom Fleck, schaute aber interessiert in den Garten.
Das Herrchen brachte den Tieren ihr Fressen und Kiliposa mampfte sogleich los. Auch die beiden Alpakas hauten rein, also begann auch Ella vorsichtig zu fressen.
“Bekommt ihr jeden Tag neues Fressen?”, fragte sie.
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Was ist denn das für eine Frage? Aber sicher bekommen wir jeden Tag etwas zu fressen! Heu, Möhrchen, manchmal auch Obst, Gras oder irgendwelche Zweige, zum Knabbern.”
Ella fragte weiter: “Dann könnt ihr immer alles auffressen, weil ihr wisst, dass am nächsten Tag wieder neues Fressen kommt?”
Kiliposa nickte: “Na, aber sicher!”
Dann warf Kiliposa den Kopf nach hinten und rannte los. Raus aus dem Stall, ab in den Garten. Die beiden Alpakas folgten ihr und trabten gemütlich über den Hof. Ella schaute ihnen nach.
Doch sie konnte noch nicht hinterher laufen: sie hatte ein wenig Angst, aber vor allem immer noch Hunger. Ella senkte den Kopf und begann zu fressen. Jetzt wo keiner mehr guckte, konnte Ella gar nicht aufhören. So viel leckeres, fantastisches Heu! So viel hatte Ella noch nie auf einem Haufen gesehen. Die letzten beiden Tage hatte sie sich nicht so recht getraut, auch Heu zu fressen. Sie wusste ja nicht, wann es das nächste Mal etwas zu fressen geben würde…
Ella fraß und fraß. Das Heu war fast komplett aufgefressen und Ella war schon ein wenig schlecht. Sie schaute in den Garten, doch Kiliposa und die beiden Alpakas waren nicht in Sicht.
Vorsichtig kam Ella aus dem Stall. Die Sonne strahlte auf ihren Rücken und war angenehm warm. Und Ella war zum ersten Mal seit Wochen richtig satt. Ella fing vorsichtig an, durch den Garte zu traben. Über den Vorgarten, um das Haus, an der Scheune vorbei, Richtung Garten. Als Ella dort ankam, traute sie ihren Augen nicht. Da war Platz, ganz viel Platz. Ella lief los. Immer schneller und schneller, sie konnte gar nicht mehr aufhören. Sie rannte und rannte, ihre Beine lockerten sich und sie spürte wieder ihre Füße. Sie rief laut “IIAAH” und raste immer weiter. Im Kreis, um die Kurve, um den Apfelbaum, vorbei an der Schaukel für die Kinder, immer weiter.
Kiliposa und die Alpakas standen am Johannisbeerbusch und staunten nicht schlecht, als Ella vorbei raste.
Kiliposa zog eine lachende Schnute: “Na, da hat ja wohl jemand gerade ein bisschen zu viel Schwung. Kein Wunder, wenn man so viel Heu frisst!”
Kiliposa und die Alpakas lachten: was für ein fantastischer Tag!