Hein und Papp

Es war wunderbar warm in der Sonne und Hein und Papp ließen sich die letzten Strahlen für heute auf ihr Fell strahlen. Das war so schön warm. Hein streckte sich gemütlich auf der Wiese aus und sah in den blauen Himmel.
Papp sagte: “Es ist wirklich so schön warm heute! Ich könnte den ganzen Tag hier liegen!” Hein brummte zustimmend und wälzte sich. Sein Rücken juckte, aber er kam nicht ran.
“Kannst du mich mal kratzen?” fragte Hein.
“Na klar, komm her!” Papp kratze Hein den Rücken bis Hein lachen musste, es kitzelte ihn.
“In Ordnung, du kannst aufhören, danke danke!” kicherte Hein. Dann legte er sich wieder gemütlich hin und schaute in die Welt. Am Himmel waren ein paar Vögel unterwegs. Die haben ein anstregendes Leben dachte Hein, den ganzen Tag müssen die fliegen. Hein hätte immer Angst, er würde vom Himmel fallen. Eine Biene landete auf Heins Bauch, flog aber gleich wieder weiter.

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Papp rollte sich auf die Seite und sagte zu Hein: “Ich habe schon wieder Hunger! Ich brauche etwas zu essen!” Papp war so ein Vielfraß, den halben Tag hatte er Hunger. Da hatte er gerade einen Fisch gegessen, schon wollte er Früchte naschen oder Beeren fressen und nun hatte Papp Hunger auf etwas Süßes. Das bedeutete, er wollte gerne Honig essen. Viele … essen gerne Honig, aber um welchen zu bekommen, muss man erst einmal einen Bienenstock finden und dann wird man sehr oft gestochen, wenn man dann den Honig stibitzen möchte.
“Ich habe aber keinen Hunger” gähnte Hein. Er war nicht so verfressen wie Papp und viel fauler.
“Ich habe dir gerade den Rücken gekratzt. Und dafür kommst du jetzt mit mir Honig suchen!”, meckerte Papp zurück.
“Schon gut, ich komme ja schon” brummelte Hein und schon trotteten die beiden los. Sie waren jetzt fast 10 Monate alt und schon ziemlich kräftig. Sonst hätte ihre Mutter ihnen auch nie erlaubt, sich von der Höhle zu entfernen. So lief Papp über den Waldweg direkt zwischen die hohen Bäume. Nur ein paar Sonnenstrahlen waren hier und es wurde merklich kühler. Papp lief bis zu den Gärten, die zu den Häusern der Menschen gehörten. Er sah über einen Zaun. Da stand eine junge Frau, die ihrem Kind Springseil springen beibrachte. Als sie Hein und Papp sah, schrie sie wie eine Verrückte. Sie schnappte sich ihr Kind und rannte so schnell es ging in das Haus.

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Weit und breit sahen Hein und Papp keinen Bienstock.
“Lass uns nach Hause gehen, ich habe keine Lust mehr”, jammerte Hein. Aber Papp wollte so schnell nicht aufgeben. Die Menschen hier am Waldrand hatten öfter mal einen Bienenstock, denn hier gab es auch viele Bienen.
“Ich habe es gewusst, siehst du? Da ist einer!” Papp war ganz aufregt. Schnell lief er zu den Kästen hin, die ein Imker wohl für sein Bienenvolk aufgestellt hatte.
“Oh, wie viel Honig da drin sein muss!” Papp war schon ganz begeistert. Aber er wusste natürlich, dass im Bienenstock eben Bienen lauern – und die können furchtbar stechen.

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“So, du kannst den Honig heraus holen”, sagte Papp zu Hein.
“Wieso soll ich jetzt deinen Honig heraus holen? Ich habe doch gar keinen Hunger!” antwortete Hein empört.
“Dann möchtest du also nichts abhaben? Dann musst du natürlich auch nicht helfen!” maulte Papp.
“Du würdest mir nichts abgeben, wenn du den Honig herausholen würdest?” fragte Hein böse.
“Nein, ich würde alles alleine essen”, sagte Papp. Er wollte einfach, dass Hein die Arbeit für ihn machte.
“Dann gebe ich dir auch nichts ab”, schimpfte Hein, fasste in den Bienenstock und riss ein Stück Honig heraus. Er machte die Schnauze auf und schob das ganze Stück Honig hinein.

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“Hm, ist das lecker”, sagte Hein daraufhin zu Papp. Papp wurde jetzt wirklich wütend. Er brummte und meckerte, dass Hein doch gar keinen Hunger gehabt hatte. Und nun hatte er alles alleine gegessen. Das war ja so gemein! Und Hein hatte nun keine Lust mehr, er wollte jetzt zu seiner Mutter in die Höhle.
“Lass uns gehen, ich will nach Hause”, sagte Hein zu Papp.
“Aber ich hatte doch noch gar keinen Honig!” weinte Papp.
“Bitte hilf mir! Ich esse doch so gerne Honig und traue mich nicht, in den Bienenstock zu fassen!” jammerte er.
Hein sah Papp streng an und fasste dann noch einmal in den Bienenstock und holte ein Stückchen Honig für Papp heraus.
“Bitte schön, können wir jetzt endlich nach Hause?”
“Ja, jetzt können wir nach Hause!” antwortete Papp, der kleine … und nuckelte an seinem Stück Honig.

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Was meint ihr, was für Tiere Hein und Papp sind?

Hier findet ihr die Lösung

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