Weihnachten bei Kiliposa

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 24-12-2011

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Am 24. Dezember stand Kiliposa gerade mit den Alpakas und Ella gelangweilt im Stall, als sie es plötzlich laut knacken und knistern hörten.
Kiliposa war schon ein weng beleidigt, weil Weihnachten war und überhaupt gar nichts passierte.
Doch dann: das Knistern wurde lauter und auf einmal knackte es ganz laut. Als ob etwas zerbrochen war. Neugierig, aber auch ein wenig verängstigt, gingen Kiliposa und die Alpakas in den Garten. Ella war noch immer etwas ängstlich und traute sich nicht.
Forsch ging Kiliposa nun durch den Garten und um das Haus herum. Auf einmal wurde ihr ganz warm und heißer Wind kam ihr entgegen. Kiliposa erschrak: Feuer, da war Feuer! Die Alpakas hüpften vor Schreck und alle Tiere rannten so schnell es ging ums Haus und wieder in den Stall.

Ella machte große Augen: “Ist etwas passiert?”
Bärbel schnaubte: “Im Garten ist Feuer!”
“Oh je, was machen wir denn jetzt?”, schluchzte Gretchen.
Kiliposa schaute hilflos in die Runde: “Ich weiß auch nicht, aber wir müssen dem Herrchen Bescheid sagen!”
Bärbel und Gretchen nickten: “Stimmt. Kiliposa muss dem Herrchen Bescheid sagen.”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Warum denn ich? Nein, ich gehe nicht raus!”
Ella stampfte auf: “Dann gehe ich. Ich habe schon gesehen, wie schrecklich ein Feuer sein kann. Das darf hier nicht passieren!”
Kiliposa und die Alpakas blieben staunend stehen, als Ella den Stall verließ. Sie war ja so mutig!

Ella wanderte durch den Garten, Richtung Haus und dabei rief sie immer wieder laut “Iahh! Iiii-aaaaa-hh!”
Erst kam das Frauchen und schaute erstaunt. Doch Ella rief weiter: “IIIaaaah! I-aa-h!”
Dann kam das Herrchen – und er kam direkt vom Feuer! Ella wunderte sich.
Das Herrchen sah Ella an: “Ach, du kleines Eselchen! Was ist denn los? Hast du etwa Angst vor dem Feuer?” Ella rief noch einmal laut: “Iiiaa-aaa-h!”
Da nahm das Herrchen Ella am Fell und zog sie hinter das Haus. Da brannte, auf einer Stelle auf der Erde, ein Feuer. Drum herum lagen Steine und über dem Feuer hing ein Gitter. Ella schaute: das sah gar nicht so gefährlich aus.
“So, du kleiner Esel! Nun gehst du wieder in den Stall! Gegrillt wird erst heute Abend!” Das Herrchen gab Ella einen Klaps und Ella lief zurück zu Kiliposa und den Alpakas.
Die waren ganz aufgeregt: “Und, was ist mit dem Feuer?”, rief Bärbel.
Ella zog eine Schnute: “Ich glaube, das Herrchen möchte heute grillen. Deshalb ist da ein Feuer im Garten.”
Kiliposa staunte: “Es ist Winter und es ist Weihnachten: warum will das Herrchen heute grillen?”
Die Tiere machten es sich wieder gemütlich und warteten.

Aber es dauerte nicht lange, da fuhren Autos auf den Hof und Kinder mit ihren Familien hüpften heraus. Es waren die Kinder und Enkel vom Herrchen, die Tanten und Onkel und auch eine ganz alte Oma. Kiliposa, Ella und die Alpakas sahen sie am Stall vorbei zum Haus und in den Garten gehen.
Dann kam das Frauchen in den Stall: “Na, ihr Süßen? Heute ist Weihnachten! Kommt heraus! Wir wollen Weihnachten feiern!”
Kiliposa, die Alpakas und Ella stiefelten verunsichert hinter dem Frauchen hinterher. Sie sollten zum Feuer gehen?
Als die Tiere mit dem Frauchen um das Haus gingen, kamen gleich zwei Kinder auf die Tiere zugelaufen: Es waren Luise und Anna. Die kannten die Tiere schon: es waren die Enkelkinder. Und dann rochen die Tiere leckeres Essen. Es lagen Würstchen auf dem Grill über dem Feuer, außerdem Brot und Tomaten. Für die Tiere stand ein großer Korb mit Obst, Gemüse und Gräsern am Rand an einem Tisch. Auf dem Tisch standen Kekse und Kuchen, außerdem Becher und Gläser. Es sah herrlich aus. Die Tiere hatten nun gar keine Angst mehr – aber an das Feuer sind sie lieber trotzdem nicht heran gegangen.
Die Tiere und die Kinder fingen an, im Garten zu toben, die Familie grillte und dann fingen alle an, Weihnachtslieder zu singen.
Kiliposa staunte: es wurde tatächlich an Weihnacten gegrillt! Das war ja so seltsam! Aber es war auch ein riesen Spaß! So konnten sie alle zusammen feiern!
Bärbel und Gretchen waren begeistert: das waren eindeutig die schönsten Weihnachten ihres Lebens! Und Ella freute sich besonders, als Luise auf ihr Reiten wollte: was für ein wunderbarer Weihnachtsabend!

Gurk und Kasimir

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 23-10-2010

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Gurk hüpfte begeistert durch den Garten. Es regnete ein wenig und der Rasen war ganz nass. Das mochte Gurk sehr gerne. Das Gras quietschte unter seinen Füßen und Gurk hüpfte immer weiter von seinem Teich weg. Da war Löwenzahn, der seine große, gelbe Blüte in den Himmel streckte. Und eine Amsel saß am Rand vom Gemüsebeet und zog an einem Regenwurm. Den armen Kerl würde die Amsel wohl gleich verspeisen.
Gurk hüpfte und hüpfte, bis er schon richtig erschöpft war.


Auf einmal kam ein bellendes Wesen auf vier Beinen um die Ecke. Gurk staunte. Das Tier war größer als er selbst, es hatte Fell und konnte sehr laut Bellen.
Gurk holte tief Luft und quakte extra laut.
Das andere Tier hielt an und schaute sich um. Gurk quakte noch einmal. Das Tier kam schnüffelnd auf ihn zu.
„Tu mir nichts! Ich bin doch viel kleiner als du,“ rief Gurk. Das Tier machte ihm jetzt doch etwas Angst. Es konnte sich zum Beispiel auf ihn draufsetzen – dann wäre der arme Gurk ganz platt.
Das Tier schaute Gurk interessiert an: „Was soll ich dir denn tun? Fressen mag ich dich nicht! Du bist mir viel zu grün und glitschig.“
Gurk schaute ein wenig beleidigt: „Ich bin zwar nicht glitschig, aber ich bin froh, dass du mich nicht frisst.“
Das Tier schaute Gurk noch immer neugierig an: „Ich bin Kasimir, und du?“
Gurk sagte: „Ich bin Gurk und wohne dahinten im Teich.“
Kasimir nickte: „Du wohnst also im Wasser?“
Gurk strahlte: „Ja, die meiste Zeit bin ich im Wasser. Aber wenn es regnet, dann schaue ich mir auch gerne mal die Welt hier draußen an.“
„Ich verstehe“, antwortete Kasimir.

Gurk nickte: „Leider bin ich so klein, und es dauert immer so lange, wenn ich durch den Garten hüpfe.“
Kasimir wackelte mir dem Kopf: „Willst du auf mir Reiten? Dann siehst du mehr und bist auch viel schneller.“
Gurk machte große Augen: „Ich soll auf dir drauf sitzen?“
Kasimir wedelte voller Begeisterung mit dem Schwanz: „Du musst natürlich nicht. Aber du könntest, wenn du dazu Lust hast. Wir könnten tolle Abenteuer zusammen erleben.“
So langsam gefiel Gurk die Idee: „OK, wir können das versuchen. Aber du musst ganz vorsichtig sein! Ich möchte nicht von dir herunterfallen!“
Das verstand Kasimir. Er legte sich ganz flach auf den nassen Rasen. Dann begann Gurk ganz vorsichtig auf Kasimir hinauf zu klettern. Oben angekommen, staunte Gurk, wie weit er gucken konnte.
Dann wackelte es ein wenig und Kasimir sagte: „So, Vorsicht. Ich stelle mich jetzt wieder hin.“
Und schon ging es für Gurk noch eine Etage höher. Er staunte: der Rasen war riesig, da war ein Gemüsebeet und eine Hecke, in die andere Richtung standen einige Bäume und dahinter ein altes Haus. Das hatte Gurk alles noch nicht gesehen. Vorsichtig schaute Gurk nun nach unten. Ohje, das war ganz schön hoch hier. Gurk wurde richtig schwindelig für ein paar Sekunden.
„Kann es losgehen?“, rief Kasimir und lief schon los.

So schnell war Gurk noch nie unterwegs gewesen. Er hatte ein wenig Angst herunter zu fallen. Zum Glück klebten Gurks Füße etwas, so dass Gurk sich hier oben halten konnte.
Kasimir rief: „Bist du noch da? Du bist so leicht, ich spüre dich gar nicht!“
Gurk quakte zurück: „Ja, ich bin noch da! Was ist in dem Haus dahinten drin?“
Kasimir antwortete: „Da wohne ich. Möchtest du das mal sehen?“
Gurk staunte: Kasimir wohnte in einem Haus!
„Und wer wohnt da noch?“, fragte er.
Kasimir überlegte kurz: „Drei Menschen. Mein Herrchen, der immer mit mir spazieren geht, seine Frau und die Oma. Die ist echt alt. Aber es ist schön warm da drin und dort gibt es auch mein Fressen und ein weiches Sofa. Willst du mal mitkommen?“
Gurk war schon interessiert: „Aber dann musst du mich auch hinterher wieder nach Hause in meinen Teich bringen. Das ist sonst viel zu weit für mich. Ich kann nicht den ganzen Weg nach Hause hüpfen.
„In Ordnung, dann los“, freute sich Kasimir und machte sich auf den Weg…


- Willst du wissen, wie es weitergeht? Nächste Woche folgt die Fortsetzung! -

Triggy, die Maus

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 09-01-2008

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Habt ihr es erraten?

Triggy ist eine kleine Maus, die in einer Schüssel von den Menschen in den Garten getragen wird!

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/91576944@N00/1297675322/ (schnullipuppi)