Kiliposa und Ella

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Veröffentlicht von Redaktion | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 21-02-2012

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Gestern hatte Ella zum ersten Mal gesprochen. Seitdem war Kiliposa sehr aufgeregt zu erfahren, was Ella erlebt hatte. Woher sie wohl kam? Warum sie wohl nicht redete?

Kiliposa wartete im Garten, bis Ella sich aus dem Stall traute. Kiliposa ging vorsichtig auf Ella zu. Eigentlich war Kiliposa immer sehr stürmisch und laut. Aber bei Ella musste man etwas vorsichtiger sein. Sie war immernoch so verängstigt…

Kiliposa sprach Ella an: “Hallo Ella! Wie geht es dir heute?”
Ella zuckte zusammen.
Kiliposa redete leise weiter: “Es ist alles in Ordnung, Ella. Komm, wir gehen an den Teich und trinken einen Schluck Wasser.”
Ella nickte.
Kiliposa ging langsam los und schaute aus dem Augenwinkel, was Ella tat. Doch sie kam Kiliposa tatsächlich hinterher.
Am Teich angekommen, trank Kiliposa einen großen Schluck Wasser aus dem Teich. Ella schaute neugierig.
“Magst du kein Wasser?”, fragte Kiliposa.
Ella ging vorsichtig an den Teich und trank einen Schluck Wasser aus dem Teich.

“Der Teich ist immer hier?”, fragte Ella.
Kiliposa staunte: “Natürlich, der Teich ist immer hier. Du kannst immer davon trinken, wenn du möchtest. Du kannst immer überall herum laufen, wie du willst.”
Ella nickte: “Das ist gut, danke.”
Kiliposa wurde neugierig: “Hattest du früher kein Wasser?”
Ella blieb stehen und schaute Kiliposa an: “Nein, nur manchmal.”
Kiliposa schaute schockiert: “Was ist mit Fressen. Hattest du immer etwas zu fressen?”
Ella schüttelte den Kopf: “Nein, nicht immer.”
Kiliposa war geschockt. Sie wusste gar nicht, was sie sagen sollte. Kiliposa hatte immer etwas zu essen und zu trinken. Eigentlich konnte Kiliposa immer machen, was sie wollte.

Ella schaute Kiliposa an: “Ich war in einem Schuppen eingesperrt. Es war meist dunkel. Ich hatte nur selten Essen und Trinken.”
Kiliposa konnte das nicht glauben: “Was für eine Gemeinheit! Das ist doch eine Schweinerei! Aber jetzt bist du hier! Das Herrchen ist toll. Du musst dir jetzt keine Sorgen mehr machen. Jetzt wird alles gut!”
Ella nickte stumm.
Kiliposa trat noch einmal an den Teich und trank einen Schluck Wasser.
Ella kam ebenfalls wieder an den Teich. Sie senkte ihren Kopf ab und trank. Sie trank und trank. Ella konnte gar nicht mehr aufhören. Ihr zotteliges Fell hing in das Wasser. Als Ella fertig war, schüttelte sie vorsichtig ihren Kopf.
Kiliposa staunte: wann hatte Ella das letzte Mal etwas zu Trinken bekommen? Es tat ihr so leid, was Ella passiert war.

Plötzlich warf Ella den Kopf nach hinten. Sie schüttelte sich und gab begeisterte Geräusche von sich.
Kiliposa lachte: “Jetzt wird alles gut!”

Weihnachten bei Kiliposa

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 24-12-2011

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Am 24. Dezember stand Kiliposa gerade mit den Alpakas und Ella gelangweilt im Stall, als sie es plötzlich laut knacken und knistern hörten.
Kiliposa war schon ein weng beleidigt, weil Weihnachten war und überhaupt gar nichts passierte.
Doch dann: das Knistern wurde lauter und auf einmal knackte es ganz laut. Als ob etwas zerbrochen war. Neugierig, aber auch ein wenig verängstigt, gingen Kiliposa und die Alpakas in den Garten. Ella war noch immer etwas ängstlich und traute sich nicht.
Forsch ging Kiliposa nun durch den Garten und um das Haus herum. Auf einmal wurde ihr ganz warm und heißer Wind kam ihr entgegen. Kiliposa erschrak: Feuer, da war Feuer! Die Alpakas hüpften vor Schreck und alle Tiere rannten so schnell es ging ums Haus und wieder in den Stall.

Ella machte große Augen: “Ist etwas passiert?”
Bärbel schnaubte: “Im Garten ist Feuer!”
“Oh je, was machen wir denn jetzt?”, schluchzte Gretchen.
Kiliposa schaute hilflos in die Runde: “Ich weiß auch nicht, aber wir müssen dem Herrchen Bescheid sagen!”
Bärbel und Gretchen nickten: “Stimmt. Kiliposa muss dem Herrchen Bescheid sagen.”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Warum denn ich? Nein, ich gehe nicht raus!”
Ella stampfte auf: “Dann gehe ich. Ich habe schon gesehen, wie schrecklich ein Feuer sein kann. Das darf hier nicht passieren!”
Kiliposa und die Alpakas blieben staunend stehen, als Ella den Stall verließ. Sie war ja so mutig!

Ella wanderte durch den Garten, Richtung Haus und dabei rief sie immer wieder laut “Iahh! Iiii-aaaaa-hh!”
Erst kam das Frauchen und schaute erstaunt. Doch Ella rief weiter: “IIIaaaah! I-aa-h!”
Dann kam das Herrchen – und er kam direkt vom Feuer! Ella wunderte sich.
Das Herrchen sah Ella an: “Ach, du kleines Eselchen! Was ist denn los? Hast du etwa Angst vor dem Feuer?” Ella rief noch einmal laut: “Iiiaa-aaa-h!”
Da nahm das Herrchen Ella am Fell und zog sie hinter das Haus. Da brannte, auf einer Stelle auf der Erde, ein Feuer. Drum herum lagen Steine und über dem Feuer hing ein Gitter. Ella schaute: das sah gar nicht so gefährlich aus.
“So, du kleiner Esel! Nun gehst du wieder in den Stall! Gegrillt wird erst heute Abend!” Das Herrchen gab Ella einen Klaps und Ella lief zurück zu Kiliposa und den Alpakas.
Die waren ganz aufgeregt: “Und, was ist mit dem Feuer?”, rief Bärbel.
Ella zog eine Schnute: “Ich glaube, das Herrchen möchte heute grillen. Deshalb ist da ein Feuer im Garten.”
Kiliposa staunte: “Es ist Winter und es ist Weihnachten: warum will das Herrchen heute grillen?”
Die Tiere machten es sich wieder gemütlich und warteten.

Aber es dauerte nicht lange, da fuhren Autos auf den Hof und Kinder mit ihren Familien hüpften heraus. Es waren die Kinder und Enkel vom Herrchen, die Tanten und Onkel und auch eine ganz alte Oma. Kiliposa, Ella und die Alpakas sahen sie am Stall vorbei zum Haus und in den Garten gehen.
Dann kam das Frauchen in den Stall: “Na, ihr Süßen? Heute ist Weihnachten! Kommt heraus! Wir wollen Weihnachten feiern!”
Kiliposa, die Alpakas und Ella stiefelten verunsichert hinter dem Frauchen hinterher. Sie sollten zum Feuer gehen?
Als die Tiere mit dem Frauchen um das Haus gingen, kamen gleich zwei Kinder auf die Tiere zugelaufen: Es waren Luise und Anna. Die kannten die Tiere schon: es waren die Enkelkinder. Und dann rochen die Tiere leckeres Essen. Es lagen Würstchen auf dem Grill über dem Feuer, außerdem Brot und Tomaten. Für die Tiere stand ein großer Korb mit Obst, Gemüse und Gräsern am Rand an einem Tisch. Auf dem Tisch standen Kekse und Kuchen, außerdem Becher und Gläser. Es sah herrlich aus. Die Tiere hatten nun gar keine Angst mehr – aber an das Feuer sind sie lieber trotzdem nicht heran gegangen.
Die Tiere und die Kinder fingen an, im Garten zu toben, die Familie grillte und dann fingen alle an, Weihnachtslieder zu singen.
Kiliposa staunte: es wurde tatächlich an Weihnacten gegrillt! Das war ja so seltsam! Aber es war auch ein riesen Spaß! So konnten sie alle zusammen feiern!
Bärbel und Gretchen waren begeistert: das waren eindeutig die schönsten Weihnachten ihres Lebens! Und Ella freute sich besonders, als Luise auf ihr Reiten wollte: was für ein wunderbarer Weihnachtsabend!

Schönen 4. Advent!!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 18-12-2011

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Hallo ihr Hasen!

Ich wünsche euch einen herrlichen vierten Advent!
Gibt es bei euch Kuchen oder Kekse? Habt ihr eine Kerze auf dem Tisch? Bei mir gibt es heute noch Stollen und es ist alles ganz gemütlich.
Ich denke, Kiliposa, Ella und die Alpakas haben es auch schon schön nett und warm in ihrem Stall.

Hat es bei euch eigentlich schon geschneit? In Berlin ist es eher regnerisch und ein bisschen windig – noch nicht so richtig weihnachtlich. Aber nächste Woche: da ist es schon soweit! Dann kommt der Weihnachtsmann!

Darum lest ihr nächste Woche, wie Kiliposa mit ihrer Familie Weihnachten feiert. Lasst euch überraschen!

Bis dahin, liebe Grüße von eurer Steffi

Kiliposa und die Zimtsterne

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 04-12-2011

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Kiliposa schnupperte: die Luft war kalt und irgendwie roch es nach Schnee. Kiliposa wusste natürlich nicht, wie es riecht, wenn es bald schneit – aber irgendwie war sie sich trotzdem ganz sicher: es roch nach Schnee! Ganz klar!
Es war ja aber auch schon Dezember, die Menschen bereiteten ihr Weihnachtsfest vor und das Herrchen hatte eine Lichterkette in den Apfelbaum gehängt.
Gelangweilt wanderte Kiliposa weiter durch den Garten. Wenn es jetzt anfangen würde zu schneien: das wäre herrlich!
Kiliposa trabte Richtung Haus, als ihr ein leckerer Duft in die Nase stieg… Hhmm, lecker, das… ja, das waren Kekse! Plötzlich roch es gar nicht mehr nach Schnee! Jetzt roch es nur noch nach leckeren Keksen.
Kiliposa folgte dem Geruch und landete auf der Terasse hinter dem Haus vom Herrchen. Eigentlich durfte Kiliposa hier gar nicht hin. Aber eigentlich roch es da eben auch nicht nach leckeren Keksen!
Und dann entdeckte Kiliposa den vollen Teller mit den Keksen! Er stand auf einem kleinen Mauervorsprung und Kiliposa konnte ihr Glück gar nicht fassen.
Vorsichtig griff sie sich mit den Lippen einen kleinen Keks. Es war ein Stern mit einer kleinen, weißen Haube. Bedächtig kaute Kiliposa und sie war begeistert: das war ja so lecker! Aber warum stellte das Frauchen die Kekse auf die Terasse? Die Kekse waren noch ein bisschen warm und schmeckten überaus herrlich – warum wollten die Menschen die Kekse nicht?
Kiliposa wurde jetzt mutiger und schnappte sich ein paar mehr Kekse. Oh war das lecker!
Kiliposa konnte gar nicht aufhören zu naschen.
Doch dann kam plötzlich das Frauchen zur Tür hinaus. Sie schimpfte laut und fuchtelte mit den Armen. Erschreckt hüpfte Kiliposa über die Terasse. Es dauerte nur einen kleinen Augenblick, da hatte das Frauchen Kiliposa verscheucht, den Keksteller geschnappt und die Tür wieder zugeworfen: die Kekse hatte sie natürlich mitgenommen.
Kiliposa fühlte sich ein bisschen schlecht: die Kekse waren sooo lecker gewesen – aber die Menschen hatten sie wohl doch noch selbst essen wollen… Zu schade.
Ein bisschen schuldbewusst, aber trotzdem fröhlich wegen der leckeren Kekse, machte sich Kiliposa auf den Weg in den Stall: nach leckerem Essen soll mal schließlich ein Schläfchen machen!

Die Kuh auf der Weide

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 20-11-2011

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Kiliposa trappelte ungeduldig vor dem Stall. Sie wartete auf Bärbel und Gretchen. Die Drei wollten zusammen zu den Kühen und einfach mal ‘Hallo’ sagen.
“Nun macht mal schneller”, schimpfte Kiliposa.
Bärbel und Gretchen kamen aus dem Stall: “Geht doch schon los! Nu’ hetz doch nicht so!”
Kiliposa nickte und schon trabten die drei los. Über den Hof, durch den Garten, vorbei am Teich bis zur Weide. Dort standen seit neustem ganz viele Kühe. Kiliposa hatte sie neulich entdeckt – aber nun wollte Kiliposa sie eben gerne auch Kennenlernen.
Als Kiliposa und die Alpakas an der Weide ankamen, standen die Kühe alle auf einer Hälfte der Weide. Auf den linken Seite stand kein Tier – aber da lag eine Kuh.
Kiliposa ging vorsichtig näher: warum standen alle Kühe auf der rechten Seite und was war mit der Kuh auf der linken Hälfte. Schlief sie?
“Was ist da los?”, flüsterte Gretchen.
Kiliposa schaute verwirrt: “Ich weiß nicht. Sie sagen auch gar nichts. Sagen Kühe nicht sonst etwas? Sie sind ja nicht stumm!”
Bärbel nickte: “Irgendetwas ist komisch…”
Kiliposa ging dicht ans Gatter und sprach eine Kuh an: “Ist bei euch alles in Ordnung?”
Doch die Kuh antwortete nicht.
In dem Moment kam ein Auto mit einem Pferdehänger zur Weide gefahren. Mehrere Männer stiegen aus dem Auto aus. Kiliposa riss die Augen auf: die Männer gingen auf die Weide. Sie gingen direkt zu der Kuh, die lag und sich nicht mehr bewegt hatte.
Die Männer hatten eine Unterlage oder so etwas, wie eine dünne Matratze. Kiliposa konnte es nicht so gut erkennen. Da legten die Männer die Kuh drauf. Kiliposa staunte: die Kuh bewegte sich gar nicht mehr!

Die Männer zogen die Kuh auf der dünnen Matratze zum Pferdehänger und zogen sie dort hinein. Dann machten sie die Klappe zu, stiegen ins Auto und brausten wieder davon.
Kiliposa und die Alpakas standen stumm am Zaun der Weide.
Als das Auto verschwunden war, fingen die Kühe wieder an, über die Weide zu laufen.
Bärbel traute sich als erste, etwas zu sagen. Sie sprach eine Kuh an: “Was war denn bei euch los? Warum ist die Kuh abgeholt worden?”
Die Kuh schaute traurig: “Die Kuh hieß Petra und sie ist gestorben. Deshalb haben die Menschen sie abgeholt.” Die Kuh weinte leise.
Bärbel schluckte: “Die Kuh hieß Petra und sie war…” Bärbel schluckte: “Sie war tot?”
Die Kuh nickte.
“Oh je, das tut mir sehr leid!”, schniefte Kiliposa.
Kiliposa, Bärbel und Gretchen waren sehr traurig für die Kühe, dass Petra gestorben war.
Die Kuh schaute Bärbel an: “Petra war schon sehr alt.”
Kiliposa atmete tief ein: “Wollen wir ein Abschiedslied für sie singen?”
Die Kuh versuchte ein trauriges Lächeln: “Ja, wir sollten alle zusammen ein Abschiedslied für Petra singen.”
Die Kuh muhte laute und alle Kühe kamen zum Zaun. Die Kuh muhte wieder etwas und alle Kühe nickten. Dann fing die Kuh an zu singen. Kiliposa, Bärbel und Gretchen sangen mit: “Alles Gute, liebe Petra. Alles Gute, liebe Petra…” Es war sehr traurig – aber irgendwie auch schön, wie sie da alle zusammen standen.
Später, als Kiliposa und die Alpakas wieder im Stall waren, sagte Gretchen: “Wie traurig das alles ist! Aber schön, dass wir zusammen ein Abschiedslied gesungen haben!”
“Ja, das finde ich auch”, nickte Kiliposa.
Dann kam das Herrchen und brachte den Tieren frisches Obst und Heu.

Kiliposa als Buch?

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 06-11-2011

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Na, ihr kleinen Ameisenbärchen,

ich hoffe, bei euch ist alles fein?
Ich habe dieses Wochenende meine Wohnung aufgeräumt – und das war eine ganze Menge Arbeit!
Mögt ihr Zimmeraufräumen? Bestimmt nicht, oder? Mir macht es jedenfalls nicht so viel Spaß…
Was meint ihr: wie wäre ein Buch nur mit Geschichten von Kiliposa? Es gibt ja schon eine ganze Menge Abenteuer, die Kiliposa erlebt hat.
Und die anderen Tiere könnten in einem zweiten Buch gesammelt werden. Dann könntet ihr abends im Bett auch Geschichten von Kiliposa und ihren Freunden lesen. Was meint ihr?
Welche Geschichten sollten denn dann auf jeden Fall dabei sein?
Welche sind eure Lieblingsgeschichten?

Liebe Grüße von eurer Steffi und noch einen schönen Sonntag!

Neue Nachbarn!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 15-10-2011

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Als Kiliposa am Ende des Gartens angekommen war, traute sie ihren Augen nicht: da waren Tiere auf der Wiese hinter dem Garten! Da waren noch nie Tiere und nun waren es gleich ganz viele!
Sie waren braun und weiß, hatten eher ein kurzes Fell und eine dicke Nase – die noch dazu irgendwie nass aussah.
Kiliposa schaute auf die Wiese und versuchte, die Tiere zu zählen: “Eins, zwei, drei, fünf, sieben, zehn, vier…”
Ella gesellte zu Kiliposa und staunte ebenfalls über die neuen Nachbarn: “Kiliposa! Nach der drei kommt die vier, dann fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn!”
“Das weiß ich doch selbst!”, antwortete Kiliposa unwillig: “Aber wer sind die da?”
Ella hatte keine Ahnung: “Ich habe solch Tiere schon mal gesehen. Sie sind ungefährlich. Also die Mädchen, die Jungs können auch mal garstig sein. Aber sie ziemlich groß, wenn sie sich hinstellen.”
“Größer als ich?”, fragte Kiliposa.
“Ja, manchmal”, antwortete Ella.
“Hm, können sie keine Geräusche machen?”, fragte Kiliposa weiter.
“Doch, sie können ganz laut ‘MuuuhhMuhhh’ sagen”, erklärte Ella.
“Aber warum sagen sie jetzt nichts? Ich finde, die sind irgendwie langweilig!” Schimpfend zog Kiliposa davon: die neuen Nachbarn waren wirklich eine Enttäuschung!

***

So, ihr Hasen: habt ihr erraten, was für Tiere auf der Wiese eingezogen sind? Schaut mal hier!

Kiliposa und der Fliegenpilz

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 09-10-2011

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Es war ein sonniger Herbsttag und Kiliposa wanderte gemütlich durch den Garten. Die Sonne schien und die Büsche waren voll mit Spinnenweben: der Sommer war nun vorbei und es war nachts ziemlich kalt.
Plötzlich entdeckte Kiliposa einen großen Pilz. Er war rot und hatte weiße Punkte. Kiliposa staunte: der Pilz war wirklich groß und Kiliposa fand ihn auch ganz hübsch.
Kiliposa marschierte um den Pilz herum und bestaunte ihn. Sie überlegte: ob man ihn wohl essen konnte? Schließlich sah er ganz lecker aus. Kiliposa träumte.
In dem Moment kam Bärbel, das Alpaka, auf Kiliposa zu.
“Huhu, Kiliposa!”, rief Bärbel.
“Guck mal! Guck mal, ein großer, hübscher Pilz!”, rief Kiliposa.
Bärbel schaute: “Oh Schreck!”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Was ist denn?”
Bärbel schaute besorgt: “Aber Kiliposa! Das ist ein Fliegenpilz! Fliegenpilze sind giftig! Du kannst ihn auf gar keinen Fall fressen!”
Empört antwortete Kiliposa: “Der ist so hübsch! Den hätte ich doch nicht gegessen!”
Bärbel nickte: “Er ist hübsch. Aber das Rot ist eine Warnfarbe. Es warnt davor, den Pilz zu fressen!”
Enttäuscht wanderte Kiliposa weiter durch den Garten. Wer hätte das gedacht? So hübsch, und doch so gefährlich!
Am Abend ging Kiliposa noch einmal zum Fliegenpilz, um ihn sich anzuschauen. Doch jetzt, wo Kiliposa wusste, dass der Pilz so giftig war, da fand sie ihn gar nicht mehr so hübsch. Eigentlich war es schon fast gemeint vom Pilz: erst machte er sich so hübsch, dann war er so gemein!


Ihr kleinen Elefantenrüssel,

so ein Fliegenpilz ist schon ganz hübsch, was? Aber er ist sehr giftig, man darf ihn auf gar keinen Fall essen. Auch der Mensch nicht. Kiliposa hat ja nochmal Glück gehabt, dass Bärbel vorbei gekommen ist und so genau Bescheid wusste.

Liebe Grüße von eurer Steffi

Endlich spricht Ella

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 11-09-2011

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Die ersten drei Tage sagte Ella kein Wort. Kiliposa konnte sich gar nicht vorstellen, auch nur drei Stunden nicht zu reden. Aber Ella schwieg ganze drei Tage.
Kiliposa sprach sie hin und wieder an: “Ella, wie geht es dir heute?” oder “Ella, möchtest du auch noch etwas fressen?”, aber es kam keine Antwort.
Die beiden Alpakas bestaunten Ella nur stumm.
Nach drei Tagen, die Ella stumm geblieben war, schlug Kiliposa vor, im Garten fangen zu spielen. Es war nach einigen Regentagen wieder herrlicher Sonnenschein und Kiliposa war ganz ungeduldig, in den Garten zu kommen und ein wenig zu toben.
“Was meinst du, mit fangen spielen?”, fragte Ella plötzlich. Kiliposa drehte sich mit Schwung zu Ella um, die sich ein wenig erschrak.
“Na toben. Im Garten. Du kannst ja doch sprechen! Wie herrlich!”, rief Kiliposa laut aus.
Ella überlegte kurz und fragte dann nach: “Wie meinst du das? Im Garten?”
Kiliposa nickte: “Sicher. Hier drinnen kann man sich ja nicht wirklich bewegen! Im Garten ist viel Platz.”
Ella nickte stumm.
Es dauerte nicht lange, da kam das Herrchen zum Stall. Er öffnete weit die Türen und begrüßte seine Tiere: “Na, habt ihr schon das herrliche Wetter gesehen? Sonnenschein!”
Dann drehte er sich um und ging zur Scheune, um etwas Heu zu holen. Die Tür vom Stall blieb natürlich offen stehen. Ella rühte sich nicht vom Fleck, schaute aber interessiert in den Garten.
Das Herrchen brachte den Tieren ihr Fressen und Kiliposa mampfte sogleich los. Auch die beiden Alpakas hauten rein, also begann auch Ella vorsichtig zu fressen.
“Bekommt ihr jeden Tag neues Fressen?”, fragte sie.
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Was ist denn das für eine Frage? Aber sicher bekommen wir jeden Tag etwas zu fressen! Heu, Möhrchen, manchmal auch Obst, Gras oder irgendwelche Zweige, zum Knabbern.”
Ella fragte weiter: “Dann könnt ihr immer alles auffressen, weil ihr wisst, dass am nächsten Tag wieder neues Fressen kommt?”
Kiliposa nickte: “Na, aber sicher!”
Dann warf Kiliposa den Kopf nach hinten und rannte los. Raus aus dem Stall, ab in den Garten. Die beiden Alpakas folgten ihr und trabten gemütlich über den Hof. Ella schaute ihnen nach.
Doch sie konnte noch nicht hinterher laufen: sie hatte ein wenig Angst, aber vor allem immer noch Hunger. Ella senkte den Kopf und begann zu fressen. Jetzt wo keiner mehr guckte, konnte Ella gar nicht aufhören. So viel leckeres, fantastisches Heu! So viel hatte Ella noch nie auf einem Haufen gesehen. Die letzten beiden Tage hatte sie sich nicht so recht getraut, auch Heu zu fressen. Sie wusste ja nicht, wann es das nächste Mal etwas zu fressen geben würde…
Ella fraß und fraß. Das Heu war fast komplett aufgefressen und Ella war schon ein wenig schlecht. Sie schaute in den Garten, doch Kiliposa und die beiden Alpakas waren nicht in Sicht.
Vorsichtig kam Ella aus dem Stall. Die Sonne strahlte auf ihren Rücken und war angenehm warm. Und Ella war zum ersten Mal seit Wochen richtig satt. Ella fing vorsichtig an, durch den Garte zu traben. Über den Vorgarten, um das Haus, an der Scheune vorbei, Richtung Garten. Als Ella dort ankam, traute sie ihren Augen nicht. Da war Platz, ganz viel Platz. Ella lief los. Immer schneller und schneller, sie konnte gar nicht mehr aufhören. Sie rannte und rannte, ihre Beine lockerten sich und sie spürte wieder ihre Füße. Sie rief laut “IIAAH” und raste immer weiter. Im Kreis, um die Kurve, um den Apfelbaum, vorbei an der Schaukel für die Kinder, immer weiter.
Kiliposa und die Alpakas standen am Johannisbeerbusch und staunten nicht schlecht, als Ella vorbei raste.
Kiliposa zog eine lachende Schnute: “Na, da hat ja wohl jemand gerade ein bisschen zu viel Schwung. Kein Wunder, wenn man so viel Heu frisst!”
Kiliposa und die Alpakas lachten: was für ein fantastischer Tag!

Ella und der Regenbogen

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 22-08-2011

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Hey ihr kleinen Mäuse,

wisst ihr, was ein Regenbogen ist? Wo fängt ein Regenbogen eigentlich an? Habt ihr das schon mal gesehen? Ella sucht in der nächsten Geschichte nicht den Anfang vom Regenbogen – sondern das Ende. Glaubt ihr nicht?

***

Ella schaute durch die Tür des Stalls. Sie war zum Glück offen und die Tiere konnten sich in den trockenen Stall stellen. Eben war noch herrliches Wetter gewesen und nun regnete es wie verrückt. Ganz plötzlich hatte es angefangen und die Tiere hatten sich schnell im Stall untergestellt. Nun schaute Ella hinaus und jammerte: “Doofer Regen, doofer Regen.”
Kiliposa nickte zustimmend. Den beiden Alpakas war das Wetter egal: sie kuschelten sich gemütlich ins Stroh.
Ella schaute weiter angestrengend in den Regen: “Ich glaube, ich sehe da hinten schon wieder Sonne. Ganz sicher sogar”, sagte sie begeistert.
Kiliposa streckte den Hals, um etwas zu sehen: “Wo ist denn da bitte Sonne?”, fragte sie.
Ella wackelte mit dem Kopf: “Na da hinten, kuck doch!”
Kiliposa schüttelte unwillig den Kopf und legte sich ebenfalls ins Stroh.
Doch Ella blieb an der Tür stehen und schaute weiter in den Regen. Und tatsächlich: ganz langsam waren ein paar Sonnenstrahlen zu sehen. “Siehst du? Siehst du? Sonne!”, sagte Ella triumphierend zu Kiliposa. Doch die schaute nicht einmal.
Ella schaute weiter. Die Sonne kam immer mehr zum Vorschein und plötzlich war ein wunderschöner Regenbogen zu sehen. “Ein Regenbogen, ein Regenbogen! Kiliposa, schau mal!”, rief Ella begeistert.
Nun kam Kiliposa doch zum gucken.
“Wow, der ist aber schön”, staunte nun auch Kiliposa. Ella und Kiliposa standen in der Stalltür und sagten kein Wort mehr. Sie schauten den Regenbogen an und fanden ihn einfach wunderschön.
Bald hörte es auf zu regnen und Ella und Kiliposa gingen wieder aus dem Stall in den Garten.
Langsam verblasste der Regenbogen und war kaum noch zu sehen: “Oh nein, gleich ist weg!”, rief Kiliposa.
“Wir können ihn doch suchen! Irgendwo muss der Regenbogen ja zu Ende sein! Da gehen wir hin!”, antwortete Ella.
Kiliposa schaute erstaunt: “Warum sollen wir zum Ende vom Regenbogen gehen?”
Ella antwortete: “Na ganz einfach. Da wo der Regenbogen zu Ende ist, ist er jetzt wahrscheinlich eingerollt oder so.”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Wer sagt denn so einen Quatsch? Wenn der Regenbogen weg ist, dann ist er weg. Und dann ist er nicht eingerollt!”
Ella guckte enttäuscht: “Aber wo ist er hin? Er muss doch jetzt irgendwo sein. Warum soll er nicht eingerollt sein? Vielleicht ist er in einer Kiste, oder so.”
Kiliposa schüttelte wieder den Kopf: “Nein, nein, nein! Der Regenbogen ist jetzt weg. Er ist ja nur da, wenn Regen und Sonne auf einmal da sind. Wenn der Regen weg ist, dann ist auch der Regenbogen weg!”
Ella war enttäuscht. Nun war der Regenbogen also einfach weg – nur weil es nicht mehr regnete! Wer hätte das gedacht: der doofe Regen machte die schönen Regenbogen! Fast hoffte Ella, dass es schnell wieder doofen Regen geben würde…