Kiliposa und die Zimtsterne

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 04-12-2011

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Kiliposa schnupperte: die Luft war kalt und irgendwie roch es nach Schnee. Kiliposa wusste natürlich nicht, wie es riecht, wenn es bald schneit – aber irgendwie war sie sich trotzdem ganz sicher: es roch nach Schnee! Ganz klar!
Es war ja aber auch schon Dezember, die Menschen bereiteten ihr Weihnachtsfest vor und das Herrchen hatte eine Lichterkette in den Apfelbaum gehängt.
Gelangweilt wanderte Kiliposa weiter durch den Garten. Wenn es jetzt anfangen würde zu schneien: das wäre herrlich!
Kiliposa trabte Richtung Haus, als ihr ein leckerer Duft in die Nase stieg… Hhmm, lecker, das… ja, das waren Kekse! Plötzlich roch es gar nicht mehr nach Schnee! Jetzt roch es nur noch nach leckeren Keksen.
Kiliposa folgte dem Geruch und landete auf der Terasse hinter dem Haus vom Herrchen. Eigentlich durfte Kiliposa hier gar nicht hin. Aber eigentlich roch es da eben auch nicht nach leckeren Keksen!
Und dann entdeckte Kiliposa den vollen Teller mit den Keksen! Er stand auf einem kleinen Mauervorsprung und Kiliposa konnte ihr Glück gar nicht fassen.
Vorsichtig griff sie sich mit den Lippen einen kleinen Keks. Es war ein Stern mit einer kleinen, weißen Haube. Bedächtig kaute Kiliposa und sie war begeistert: das war ja so lecker! Aber warum stellte das Frauchen die Kekse auf die Terasse? Die Kekse waren noch ein bisschen warm und schmeckten überaus herrlich – warum wollten die Menschen die Kekse nicht?
Kiliposa wurde jetzt mutiger und schnappte sich ein paar mehr Kekse. Oh war das lecker!
Kiliposa konnte gar nicht aufhören zu naschen.
Doch dann kam plötzlich das Frauchen zur Tür hinaus. Sie schimpfte laut und fuchtelte mit den Armen. Erschreckt hüpfte Kiliposa über die Terasse. Es dauerte nur einen kleinen Augenblick, da hatte das Frauchen Kiliposa verscheucht, den Keksteller geschnappt und die Tür wieder zugeworfen: die Kekse hatte sie natürlich mitgenommen.
Kiliposa fühlte sich ein bisschen schlecht: die Kekse waren sooo lecker gewesen – aber die Menschen hatten sie wohl doch noch selbst essen wollen… Zu schade.
Ein bisschen schuldbewusst, aber trotzdem fröhlich wegen der leckeren Kekse, machte sich Kiliposa auf den Weg in den Stall: nach leckerem Essen soll mal schließlich ein Schläfchen machen!

Die Kuh auf der Weide

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 20-11-2011

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Kiliposa trappelte ungeduldig vor dem Stall. Sie wartete auf Bärbel und Gretchen. Die Drei wollten zusammen zu den Kühen und einfach mal ‘Hallo’ sagen.
“Nun macht mal schneller”, schimpfte Kiliposa.
Bärbel und Gretchen kamen aus dem Stall: “Geht doch schon los! Nu’ hetz doch nicht so!”
Kiliposa nickte und schon trabten die drei los. Über den Hof, durch den Garten, vorbei am Teich bis zur Weide. Dort standen seit neustem ganz viele Kühe. Kiliposa hatte sie neulich entdeckt – aber nun wollte Kiliposa sie eben gerne auch Kennenlernen.
Als Kiliposa und die Alpakas an der Weide ankamen, standen die Kühe alle auf einer Hälfte der Weide. Auf den linken Seite stand kein Tier – aber da lag eine Kuh.
Kiliposa ging vorsichtig näher: warum standen alle Kühe auf der rechten Seite und was war mit der Kuh auf der linken Hälfte. Schlief sie?
“Was ist da los?”, flüsterte Gretchen.
Kiliposa schaute verwirrt: “Ich weiß nicht. Sie sagen auch gar nichts. Sagen Kühe nicht sonst etwas? Sie sind ja nicht stumm!”
Bärbel nickte: “Irgendetwas ist komisch…”
Kiliposa ging dicht ans Gatter und sprach eine Kuh an: “Ist bei euch alles in Ordnung?”
Doch die Kuh antwortete nicht.
In dem Moment kam ein Auto mit einem Pferdehänger zur Weide gefahren. Mehrere Männer stiegen aus dem Auto aus. Kiliposa riss die Augen auf: die Männer gingen auf die Weide. Sie gingen direkt zu der Kuh, die lag und sich nicht mehr bewegt hatte.
Die Männer hatten eine Unterlage oder so etwas, wie eine dünne Matratze. Kiliposa konnte es nicht so gut erkennen. Da legten die Männer die Kuh drauf. Kiliposa staunte: die Kuh bewegte sich gar nicht mehr!

Die Männer zogen die Kuh auf der dünnen Matratze zum Pferdehänger und zogen sie dort hinein. Dann machten sie die Klappe zu, stiegen ins Auto und brausten wieder davon.
Kiliposa und die Alpakas standen stumm am Zaun der Weide.
Als das Auto verschwunden war, fingen die Kühe wieder an, über die Weide zu laufen.
Bärbel traute sich als erste, etwas zu sagen. Sie sprach eine Kuh an: “Was war denn bei euch los? Warum ist die Kuh abgeholt worden?”
Die Kuh schaute traurig: “Die Kuh hieß Petra und sie ist gestorben. Deshalb haben die Menschen sie abgeholt.” Die Kuh weinte leise.
Bärbel schluckte: “Die Kuh hieß Petra und sie war…” Bärbel schluckte: “Sie war tot?”
Die Kuh nickte.
“Oh je, das tut mir sehr leid!”, schniefte Kiliposa.
Kiliposa, Bärbel und Gretchen waren sehr traurig für die Kühe, dass Petra gestorben war.
Die Kuh schaute Bärbel an: “Petra war schon sehr alt.”
Kiliposa atmete tief ein: “Wollen wir ein Abschiedslied für sie singen?”
Die Kuh versuchte ein trauriges Lächeln: “Ja, wir sollten alle zusammen ein Abschiedslied für Petra singen.”
Die Kuh muhte laute und alle Kühe kamen zum Zaun. Die Kuh muhte wieder etwas und alle Kühe nickten. Dann fing die Kuh an zu singen. Kiliposa, Bärbel und Gretchen sangen mit: “Alles Gute, liebe Petra. Alles Gute, liebe Petra…” Es war sehr traurig – aber irgendwie auch schön, wie sie da alle zusammen standen.
Später, als Kiliposa und die Alpakas wieder im Stall waren, sagte Gretchen: “Wie traurig das alles ist! Aber schön, dass wir zusammen ein Abschiedslied gesungen haben!”
“Ja, das finde ich auch”, nickte Kiliposa.
Dann kam das Herrchen und brachte den Tieren frisches Obst und Heu.

Kiliposa als Buch?

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 06-11-2011

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Na, ihr kleinen Ameisenbärchen,

ich hoffe, bei euch ist alles fein?
Ich habe dieses Wochenende meine Wohnung aufgeräumt – und das war eine ganze Menge Arbeit!
Mögt ihr Zimmeraufräumen? Bestimmt nicht, oder? Mir macht es jedenfalls nicht so viel Spaß…
Was meint ihr: wie wäre ein Buch nur mit Geschichten von Kiliposa? Es gibt ja schon eine ganze Menge Abenteuer, die Kiliposa erlebt hat.
Und die anderen Tiere könnten in einem zweiten Buch gesammelt werden. Dann könntet ihr abends im Bett auch Geschichten von Kiliposa und ihren Freunden lesen. Was meint ihr?
Welche Geschichten sollten denn dann auf jeden Fall dabei sein?
Welche sind eure Lieblingsgeschichten?

Liebe Grüße von eurer Steffi und noch einen schönen Sonntag!

Neue Nachbarn!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 15-10-2011

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Als Kiliposa am Ende des Gartens angekommen war, traute sie ihren Augen nicht: da waren Tiere auf der Wiese hinter dem Garten! Da waren noch nie Tiere und nun waren es gleich ganz viele!
Sie waren braun und weiß, hatten eher ein kurzes Fell und eine dicke Nase – die noch dazu irgendwie nass aussah.
Kiliposa schaute auf die Wiese und versuchte, die Tiere zu zählen: “Eins, zwei, drei, fünf, sieben, zehn, vier…”
Ella gesellte zu Kiliposa und staunte ebenfalls über die neuen Nachbarn: “Kiliposa! Nach der drei kommt die vier, dann fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn!”
“Das weiß ich doch selbst!”, antwortete Kiliposa unwillig: “Aber wer sind die da?”
Ella hatte keine Ahnung: “Ich habe solch Tiere schon mal gesehen. Sie sind ungefährlich. Also die Mädchen, die Jungs können auch mal garstig sein. Aber sie ziemlich groß, wenn sie sich hinstellen.”
“Größer als ich?”, fragte Kiliposa.
“Ja, manchmal”, antwortete Ella.
“Hm, können sie keine Geräusche machen?”, fragte Kiliposa weiter.
“Doch, sie können ganz laut ‘MuuuhhMuhhh’ sagen”, erklärte Ella.
“Aber warum sagen sie jetzt nichts? Ich finde, die sind irgendwie langweilig!” Schimpfend zog Kiliposa davon: die neuen Nachbarn waren wirklich eine Enttäuschung!

***

So, ihr Hasen: habt ihr erraten, was für Tiere auf der Wiese eingezogen sind? Schaut mal hier!

Kiliposa und der Fliegenpilz

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde | Veröffentlicht am 09-10-2011

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Es war ein sonniger Herbsttag und Kiliposa wanderte gemütlich durch den Garten. Die Sonne schien und die Büsche waren voll mit Spinnenweben: der Sommer war nun vorbei und es war nachts ziemlich kalt.
Plötzlich entdeckte Kiliposa einen großen Pilz. Er war rot und hatte weiße Punkte. Kiliposa staunte: der Pilz war wirklich groß und Kiliposa fand ihn auch ganz hübsch.
Kiliposa marschierte um den Pilz herum und bestaunte ihn. Sie überlegte: ob man ihn wohl essen konnte? Schließlich sah er ganz lecker aus. Kiliposa träumte.
In dem Moment kam Bärbel, das Alpaka, auf Kiliposa zu.
“Huhu, Kiliposa!”, rief Bärbel.
“Guck mal! Guck mal, ein großer, hübscher Pilz!”, rief Kiliposa.
Bärbel schaute: “Oh Schreck!”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Was ist denn?”
Bärbel schaute besorgt: “Aber Kiliposa! Das ist ein Fliegenpilz! Fliegenpilze sind giftig! Du kannst ihn auf gar keinen Fall fressen!”
Empört antwortete Kiliposa: “Der ist so hübsch! Den hätte ich doch nicht gegessen!”
Bärbel nickte: “Er ist hübsch. Aber das Rot ist eine Warnfarbe. Es warnt davor, den Pilz zu fressen!”
Enttäuscht wanderte Kiliposa weiter durch den Garten. Wer hätte das gedacht? So hübsch, und doch so gefährlich!
Am Abend ging Kiliposa noch einmal zum Fliegenpilz, um ihn sich anzuschauen. Doch jetzt, wo Kiliposa wusste, dass der Pilz so giftig war, da fand sie ihn gar nicht mehr so hübsch. Eigentlich war es schon fast gemeint vom Pilz: erst machte er sich so hübsch, dann war er so gemein!


Ihr kleinen Elefantenrüssel,

so ein Fliegenpilz ist schon ganz hübsch, was? Aber er ist sehr giftig, man darf ihn auf gar keinen Fall essen. Auch der Mensch nicht. Kiliposa hat ja nochmal Glück gehabt, dass Bärbel vorbei gekommen ist und so genau Bescheid wusste.

Liebe Grüße von eurer Steffi

Endlich spricht Ella

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 11-09-2011

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Die ersten drei Tage sagte Ella kein Wort. Kiliposa konnte sich gar nicht vorstellen, auch nur drei Stunden nicht zu reden. Aber Ella schwieg ganze drei Tage.
Kiliposa sprach sie hin und wieder an: “Ella, wie geht es dir heute?” oder “Ella, möchtest du auch noch etwas fressen?”, aber es kam keine Antwort.
Die beiden Alpakas bestaunten Ella nur stumm.
Nach drei Tagen, die Ella stumm geblieben war, schlug Kiliposa vor, im Garten fangen zu spielen. Es war nach einigen Regentagen wieder herrlicher Sonnenschein und Kiliposa war ganz ungeduldig, in den Garten zu kommen und ein wenig zu toben.
“Was meinst du, mit fangen spielen?”, fragte Ella plötzlich. Kiliposa drehte sich mit Schwung zu Ella um, die sich ein wenig erschrak.
“Na toben. Im Garten. Du kannst ja doch sprechen! Wie herrlich!”, rief Kiliposa laut aus.
Ella überlegte kurz und fragte dann nach: “Wie meinst du das? Im Garten?”
Kiliposa nickte: “Sicher. Hier drinnen kann man sich ja nicht wirklich bewegen! Im Garten ist viel Platz.”
Ella nickte stumm.
Es dauerte nicht lange, da kam das Herrchen zum Stall. Er öffnete weit die Türen und begrüßte seine Tiere: “Na, habt ihr schon das herrliche Wetter gesehen? Sonnenschein!”
Dann drehte er sich um und ging zur Scheune, um etwas Heu zu holen. Die Tür vom Stall blieb natürlich offen stehen. Ella rühte sich nicht vom Fleck, schaute aber interessiert in den Garten.
Das Herrchen brachte den Tieren ihr Fressen und Kiliposa mampfte sogleich los. Auch die beiden Alpakas hauten rein, also begann auch Ella vorsichtig zu fressen.
“Bekommt ihr jeden Tag neues Fressen?”, fragte sie.
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Was ist denn das für eine Frage? Aber sicher bekommen wir jeden Tag etwas zu fressen! Heu, Möhrchen, manchmal auch Obst, Gras oder irgendwelche Zweige, zum Knabbern.”
Ella fragte weiter: “Dann könnt ihr immer alles auffressen, weil ihr wisst, dass am nächsten Tag wieder neues Fressen kommt?”
Kiliposa nickte: “Na, aber sicher!”
Dann warf Kiliposa den Kopf nach hinten und rannte los. Raus aus dem Stall, ab in den Garten. Die beiden Alpakas folgten ihr und trabten gemütlich über den Hof. Ella schaute ihnen nach.
Doch sie konnte noch nicht hinterher laufen: sie hatte ein wenig Angst, aber vor allem immer noch Hunger. Ella senkte den Kopf und begann zu fressen. Jetzt wo keiner mehr guckte, konnte Ella gar nicht aufhören. So viel leckeres, fantastisches Heu! So viel hatte Ella noch nie auf einem Haufen gesehen. Die letzten beiden Tage hatte sie sich nicht so recht getraut, auch Heu zu fressen. Sie wusste ja nicht, wann es das nächste Mal etwas zu fressen geben würde…
Ella fraß und fraß. Das Heu war fast komplett aufgefressen und Ella war schon ein wenig schlecht. Sie schaute in den Garten, doch Kiliposa und die beiden Alpakas waren nicht in Sicht.
Vorsichtig kam Ella aus dem Stall. Die Sonne strahlte auf ihren Rücken und war angenehm warm. Und Ella war zum ersten Mal seit Wochen richtig satt. Ella fing vorsichtig an, durch den Garte zu traben. Über den Vorgarten, um das Haus, an der Scheune vorbei, Richtung Garten. Als Ella dort ankam, traute sie ihren Augen nicht. Da war Platz, ganz viel Platz. Ella lief los. Immer schneller und schneller, sie konnte gar nicht mehr aufhören. Sie rannte und rannte, ihre Beine lockerten sich und sie spürte wieder ihre Füße. Sie rief laut “IIAAH” und raste immer weiter. Im Kreis, um die Kurve, um den Apfelbaum, vorbei an der Schaukel für die Kinder, immer weiter.
Kiliposa und die Alpakas standen am Johannisbeerbusch und staunten nicht schlecht, als Ella vorbei raste.
Kiliposa zog eine lachende Schnute: “Na, da hat ja wohl jemand gerade ein bisschen zu viel Schwung. Kein Wunder, wenn man so viel Heu frisst!”
Kiliposa und die Alpakas lachten: was für ein fantastischer Tag!

Ella und der Regenbogen

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 22-08-2011

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Hey ihr kleinen Mäuse,

wisst ihr, was ein Regenbogen ist? Wo fängt ein Regenbogen eigentlich an? Habt ihr das schon mal gesehen? Ella sucht in der nächsten Geschichte nicht den Anfang vom Regenbogen – sondern das Ende. Glaubt ihr nicht?

***

Ella schaute durch die Tür des Stalls. Sie war zum Glück offen und die Tiere konnten sich in den trockenen Stall stellen. Eben war noch herrliches Wetter gewesen und nun regnete es wie verrückt. Ganz plötzlich hatte es angefangen und die Tiere hatten sich schnell im Stall untergestellt. Nun schaute Ella hinaus und jammerte: “Doofer Regen, doofer Regen.”
Kiliposa nickte zustimmend. Den beiden Alpakas war das Wetter egal: sie kuschelten sich gemütlich ins Stroh.
Ella schaute weiter angestrengend in den Regen: “Ich glaube, ich sehe da hinten schon wieder Sonne. Ganz sicher sogar”, sagte sie begeistert.
Kiliposa streckte den Hals, um etwas zu sehen: “Wo ist denn da bitte Sonne?”, fragte sie.
Ella wackelte mit dem Kopf: “Na da hinten, kuck doch!”
Kiliposa schüttelte unwillig den Kopf und legte sich ebenfalls ins Stroh.
Doch Ella blieb an der Tür stehen und schaute weiter in den Regen. Und tatsächlich: ganz langsam waren ein paar Sonnenstrahlen zu sehen. “Siehst du? Siehst du? Sonne!”, sagte Ella triumphierend zu Kiliposa. Doch die schaute nicht einmal.
Ella schaute weiter. Die Sonne kam immer mehr zum Vorschein und plötzlich war ein wunderschöner Regenbogen zu sehen. “Ein Regenbogen, ein Regenbogen! Kiliposa, schau mal!”, rief Ella begeistert.
Nun kam Kiliposa doch zum gucken.
“Wow, der ist aber schön”, staunte nun auch Kiliposa. Ella und Kiliposa standen in der Stalltür und sagten kein Wort mehr. Sie schauten den Regenbogen an und fanden ihn einfach wunderschön.
Bald hörte es auf zu regnen und Ella und Kiliposa gingen wieder aus dem Stall in den Garten.
Langsam verblasste der Regenbogen und war kaum noch zu sehen: “Oh nein, gleich ist weg!”, rief Kiliposa.
“Wir können ihn doch suchen! Irgendwo muss der Regenbogen ja zu Ende sein! Da gehen wir hin!”, antwortete Ella.
Kiliposa schaute erstaunt: “Warum sollen wir zum Ende vom Regenbogen gehen?”
Ella antwortete: “Na ganz einfach. Da wo der Regenbogen zu Ende ist, ist er jetzt wahrscheinlich eingerollt oder so.”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Wer sagt denn so einen Quatsch? Wenn der Regenbogen weg ist, dann ist er weg. Und dann ist er nicht eingerollt!”
Ella guckte enttäuscht: “Aber wo ist er hin? Er muss doch jetzt irgendwo sein. Warum soll er nicht eingerollt sein? Vielleicht ist er in einer Kiste, oder so.”
Kiliposa schüttelte wieder den Kopf: “Nein, nein, nein! Der Regenbogen ist jetzt weg. Er ist ja nur da, wenn Regen und Sonne auf einmal da sind. Wenn der Regen weg ist, dann ist auch der Regenbogen weg!”
Ella war enttäuscht. Nun war der Regenbogen also einfach weg – nur weil es nicht mehr regnete! Wer hätte das gedacht: der doofe Regen machte die schönen Regenbogen! Fast hoffte Ella, dass es schnell wieder doofen Regen geben würde…

Tierische Sommerferien!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 07-08-2011

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Ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr habt schöne Sommerferien und erholt euch von der Schule und unternehmt ein paar Ausflüge! Vielleicht fahrt ihr ja sogar in den Urlaub – oder Oma, Opa besuchen…
Für Kiliposa, die Alpakas und Ella ist natürlich jeder Tag wie Ferien. Aber wenn die Kinder Ferien haben, dann können die Vier mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Und das ist dann auch wie Urlaub. Dann kann man Ball spielen, oder an den Strand fahren. Man kann schwimmen gehen und manchmal machen die Kinder eine Fahrrad-Tour und die Tiere laufen hinterher. Das ist ein lustiges Bild!
Neulich haben alle zusammen Seilspringen gespielt. Das war witzig. Ella war am geschicktesten. Hinterher haben sie Gummi-Twist gespielt. Kiliposa wollte unbedingt dabei sein. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, was passiert, wenn ein Kamel Gummi-Twist spielen möchte, oder? Das war ein Chaos! Alle vier Beine waren mit dem Gummi verwickelt, das um die Gartenstühle gewickelt war…

Ich habe euch übrigens zwei Tiere von meinem Urlaub an der Ostsee mitgebracht:

Erkennt ihr das Tier? Es ist eine braune Erdkröte, die sich in die Erde eingegraben hat.

Dieser Grashüpfer saß auf unserer Terasse: er war ziemlich groß, bestimmt fünf oder sechs Zentimeter.

Habt ihr schöne Tierbilder aus dem Urlaub für Kiliposas Freunde?
Ich wünsche euch noch schöne Ferien,
liebe Grüße von eurer Steffi

Kiliposas süße Träume…

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tierisches | Veröffentlicht am 31-07-2011

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Kiliposa legte sich gemütlich ins Stroh und streckte die Beine. Es war ein aufregender Tag gewesen. Ella hatte zum ersten Mal etwas gesagt und von ihrem früheren Zuhause erzählt. Sehr gruselig!
Das Herrchen hatte mit seiner Familie im Garten Ball gespielt und die Tiere durften mitmachen. Der Hund, Ella, sogar das Kaninchen saß am Rand, Gretchen, Bärbel und Kiliposa.
Langsam schließ Kiliposa ein und träumte vom Ballspielen am Tag…

Kiliposa rannte dem Ball hinterher. Der Hund war schneller. Er biss in den Ball und sauste zurück. Das Herrchen warf den Ball erneut und eines der Kinder fing ihn auf. Das Kind warf den Ball und der Esel Ella lief hinterher. Ella nahm den Ball in die Schnauze und brachte ihn zum Kind. Plötzlich waren da noch mehr Tiere. Neben den Kindern stand plötzlich ein Zebra. Kiliposa musste zweimal hinschauen. Das Zebra nahm den Ball und brachte ihn zum Herrchen. Da stand plötzlich ein Giraffe! Giraffe
Es war verrückt. Als Kiliposa nach rechts schaute, war da auf einmal ein Schwein.
Daneben stand ein Schaf.

Schaf
SchweinSie alle spielten mit der Familie mit dem Ball. Das Schaf konnte sehr schnell laufen. Das Schwein rempelte die Giraffe um. Das Zebra staunte genauso wie Kiliposa. Kiliposa rannte wieder dem Ball hinterher und stolperte plötzlich. Da war eine Schildkröte!
Schildkroete
Schnell lief Kiliposa zum Ball. Das Schwein war schneller. Es brachte den Ball zur Frau vom Herrchen. Die warf den Ball ganz weit über den Rasen. Die Giraffe raste los, holte den Ball, brachte ihn zum Herrchen. Der warf den Ball weiter zum Kind. Das Kind warf den Ball über den Rasen. Kiliposa schaute hinterher, wie der Ball flog. Plötzlich stand da ein Löwe! Er brüllte laut! Loewe

Kiliposa erschrak und wachte auf. Sie schaute sich um. Nur die Alpakas und Ella lagen mit ihr im Stall.
Keine Schildkröte oder Schaf weit und breit – auch kein Löwe. Kiliposa hatte alles nur geträumt!

Teil 3: Auf der Suche nach Ella

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 17-07-2011

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Kiliposa schaute durch den Stall. Ella war nicht da.
Kiliposa verließ ihren Stall und ging über den Hof vor dem Haus – doch da war Ella auch nicht. Also ging Kiliposa um das ganze Haus herum und suchte. Doch auch da: keine Spur von Ella.
Enttäuscht ging Kiliposa zurück in den Stall und weckte die Alpakas: “Aufwachen! Los! Ist schon hell, wacht auf! Ella ist weg!”
Gretchen machte langsam die Augen auf: “Wie, Ella ist weg? Gestern abend war sie doch noch da.”
Bärbel schaute nun ebenfalls: “Und wo soll Ella hin sein?”
Kiliposa schüttelte ungeduldig den Kopf: “Woher soll ich das bitte wissen? Wenn sie plötzlich vor der Tür stehen kann, dann kann sie auch plötzlich wieder weg sein!”
Kiliposa stampfte auf: “Vielleicht ist sie ein Zauberesel und hat sich weggezaubt. Deshalb redet sie auch nicht. Zauberesel können nämlich nicht reden!”
Bärbel stand auf und schüttelte sich: “Warum sollte Ella ein Zauberesel sein? Und warum sollte sie nicht reden, weil sie ein Zauberesel ist?”
Gretchen antwortete genervt: “Kiliposa! Was ist das denn für ein Quatsch? Es gibt doch keine Zauberesel! Ich weiß auch nicht wo Ella ist. Aber ich glaube, sie wird schon wieder auftauchen. Und zaubern kann sie bestimmt nicht!”
Kiliposa antwortete schnippisch: “Hach, ihr werdet schon sehen!”
“Ja, wir werden sehen!”, antwortete Gretchen kichernd. Sie schaute in den Hof, wo das Herrchen gerade Ella aus dem Anhänger vom Auto ließ.
“Was gibt es denn da zu kichern?”, fragte Kiliposa garstig.
“Na, dann dreh dich mal um!”, lachte Gretchen weiter.
Kiliposa drehte sich zur Stalltür und schaute heraus. Tatsächlich: da stand Ella! Sie hatte ganz kurzes Fell. Sie war geschoren worden, weil ihr Fell so verklettet war!
Kiliposa flitzte in den Hof: “Ella! Ich bin so froh! Ich dachte schon, du wärst verzaubert worden!”