Tucki

Es war ein wunderschöner Tag: das Meer schlug große Wellen, die Möwen kreischten und der Wind fegte über den Strand. Die Kinder am Strand konnten von dem Wetter gar nicht genug bekommen. Die Sonne schien nicht, deshalb lagen auch keine Erwachsenen am Strand. So war viel Platz und die Kinder konnten richtig Toben. Sie ließen Drachen steigen, bauten Sandburgen und bewarfen sich mit Klackermatsche. Klackermatsche bekommt man, wenn man in seinem Eimerchen Sand mit Wasser vermischt. Es darf nicht zu viel Wasser sein: dann kann man nicht werfen. Und es darf nicht zu wenig Wasser sein: dann ist es kein richtiger Klackermatsch. Aber richtig guter Klackermatsch klebt so schön auf nackter Haut. Marie griff in ihren Eimer, nahm so viel Matsch wie in eine Hand passte und warf damit nach Mareike. Die stand gerade mit dem Rücken zu Marie und schaute auf das Meer hinaus. Es machte “Flatsch” und Mareike hatte den ganzen Rücken voller Klackermatsche. Marie jauchzte vor Begeisterung über ihren guten Treffer und Mareike schimpfte.

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“Ihhh, mein ganzer Rücken! Igitt, das läuft mir in die Hose!” Mareike schüttelte sich.
Sie hatte ihren Badeanzug an und darüber eine kurze Hose. Für mehr war es einfach zu heiß. Und nun lief ihr die Klackermatsche den Rücken hinunter direkt in die Hose.
“Na warte, dich kriege ich!” schrie Mareike Marie zu und lief auf sie zu.
Im Laufen fasste sie direkt an der Wasserkante in den Sand. Dort gab es Klackermatsch schon fix und fertig. Mareike zielte und “Flatsch” landete die Ladung Sand mit Wasser an Maries Schulter.
“Igitt!” schrie jetzt auch Marie. Beide Mädchen waren jetzt voll mit Sand.

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“Lass uns schwimmen gehen”, schlug Marie vor und sprang schon aus ihrer Hose: ihren Badeanzug hatte sie ja unter gezogen.
Schnell lief Mareike hinter ihr her und schon waren die beiden Mädchen im Wasser. Sie juchzten und bespritzten sich mit Wasser. Plötzlich hatte Marie etwas weiches, irgendwie glibbriges an der Hand.
Schnell zog sie die Hand aus dem Wasser und hupfte auf der Stelle: “Ih, da ist was im Wasser! Das ist weich und wabbelig. Es hat meine Hand berührt!”
Mareike musste lachen. “Ich weiß, was du an der Hand hattest! Es war eine kleine …! Du musst keine Angst haben! Die tun nichts!”
Das sah Tucki ganz anders. Sie war die kleine … gewesen, die Marie berührt hatte. Sie konnte nicht hören, was die Mädchen über Wasser sagten, aber sie mochte es gar nicht, wenn man sie anfasste. Sie bestand fast nur aus Wasser und konnte sich mit Hilfe ihres Schirmes durchs Wasser bewegen. Wenn die Menschen im Wasser waren, kamen sie oft und warfen mit Tieren wie sie eines war. Dann schnappten sie sich Feunde von Tucki, rissen sie aus dem Wasser und warfen sie auf andere Menschen. Das fanden die irgendwie witzig. Das konnte Tucki überhaupt nicht verstehen. Schnell versuchte sie, mit der Strömung davon zu schwimmen. Doch der Wind und die Wellen spülten Tucki immer näher an den Strand heran. Da war Tucki auch nicht in Sicherheit, doch sie kam gar nicht gegen die jetzt ziemlich großen Wellen an. Immer wieder kam eine Welle und warf Tucki näher an den Strand. Die Mädchen hatten auch langsam genug von den hohen Wellen und Mareike lief Richtung Ufer.

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“Komm Marie, die Wellen sind ganz schön hoch! Komm aus dem Wasser!”
Doch Marie kam nicht, sie war immer noch so verschreckt und suchte mit ihren Augen das Wasser ab. Doch sie sah Tucki nicht und auch keine andere …. Plötzlich kam eine sehr große Welle, Wasser spritzte durch die Luft und Tucki wurde an die Oberfläche gerissen und dann an den Strand geschleudert. Sie landete auf dem Sand, wo es fast vollkommen trocken war und fragte sich, wie sie von hier jetzt wieder wegkommen sollte. Denn lange konnte sie im Trockenen nicht überleben.

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“Marie, jetzt komm endlich!” schrie Mareike gegen den Wind und wickelte sich in ihr Handtuch.
Im Wind war ihr jetzt ziemlich kalt und sie wollte gerne zurück zum Ferienhaus der Eltern. Aber Mareike wußte ja wovor Marie am meisten Angst hatte. Sie sah Tucki am Strand liegen, nahm sie hoch und warf sie nach Marie.
“Ah, was machst du denn! Ich komme ja schon!” Marie stürzte aus dem Wasser.
Und Tucki, die kleine …, war sehr froh, auf diesem Wege wieder im Wasser gelandet zu sein. Sie hätte nie gedacht, dass ausgerechnet die Menschen ihr mal das Leben retten würden.
“Das war nicht nett!”, schimpfte Marie mit Mareike.
Doch diese hatte gar kein schlechtes Gewissen. Marie war wieder an Land und die kleine … im Wasser. Tucki war ja auch eine ganz ungefährliche, kleine ….

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Was meint ihr, was Tucki für ein Tier ist?

Hier findet ihr die Lösung

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